Schleswig-holsteinische SPD nominiert Torsten Albig als Spitzenkandidaten

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Albig während seiner Parteitagsrede

Die schleswig-holsteinischen SPD zieht mit Ministerpräsident Torsten Albig als Spitzenkandidat in die Landtagswahl im kommenden Jahr. Ein außerordentlicher Parteitag habe den 53-Jährigen am Samstag in Neumünster einstimmig für den ersten Platz ihrer Landeswahlliste nominiert, teilte die SPD mit. Zuvor habe Albig mit einer "fesselnden Rede" die Delegierten begeistert, hieß es.

Die Schleswig-Holsteiner wählen am 7. Mai 2017 einen neuen Landtag. Die SPD will dabei die Regierungsführung verteidigen. Seit 2012 regieren die Sozialdemokraten in einer Dreierkoalition mit den Grünen und dem Südschleswigschen Wählerverband (SSW), die Partei der dänischen Minderheit und der Friesen. Albigs Hauptkonkurrent im Wahlkampf wird der vor einer Woche neu gewählte CDU-Landeschef Daniel Günther sein, der ebenfalls als Spitzenkandidat antritt.

Die Generalsekretärin der Bundes-SPD, Katarina Barley, gratulierte Albig zu seiner Wahl zum Spitzenkandidaten. Damit habe die SPD in Schleswig-Holstein "für die Landtagswahl 2017 den Grundstein für einen erfolgreichen Wahlkampf gelegt". Albig stehe für eine Politik, "die soziale Gerechtigkeit in den Mittelpunkt stellt und gute Chancen für Alle eröffnet".

Die Nominierung Albigs durch den Parteitag ist zunächst ein symbolisches Zeichen. Formal und verbindlich entschieden wird über die Kandidatenrangfolge auf der Landeswahlliste der SPD durch einen weiteren Parteitag, der für Januar kommenden Jahres geplant ist.

Foto : © dpa/AFP Axel Heimken

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