Leatherface-Serie: A24 bringt Texas Chainsaw Massacre ins TV

Bryanston Distributing Company / PR-ADN
Das Produktionsstudio A24 plant, mit einer neuen Serie rund um die ikonische Horrorfigur Leatherface im Fernsehbereich Fuß zu fassen. Damit setzt das Unternehmen verstärkt auf bekannte Franchise-Themen zur Erweiterung seines Portfolios.
TL;DR
- Slasher-Klassiker erobern verstärkt das Fernsehen.
- A24 plant „Massacre à la tronçonneuse“-Serie um Leatherface.
- Unterschiedliche Ansätze bei TV-Adaptionen legendärer Horrorfiguren.
Ein neues Kapitel für Slasher-Ikonen im Fernsehen
Die Dominanz der Slasher-Legenden beschränkt sich längst nicht mehr auf die Kinoleinwand. Immer häufiger entdecken TV-Produzenten das immense Potenzial klassischer Horrorfiguren wie Leatherface, Chucky oder Freddy Krueger. Insbesondere die bevorstehende Serienadaption von „Massacre à la tronçonneuse“ unter Federführung des Studios A24 sorgt für Aufsehen und zeigt, wie sehr sich das Genre wandelt.
A24 setzt auf Leatherface: Pläne für eine neue Horrorserie
Nach einem hart umkämpften Bieterwettstreit sicherte sich das unabhängige Studio A24 die Rechte an der ikonischen Marke „Massacre à la tronçonneuse“. Wie der Brancheninsider Deadline berichtet, steht bereits ein ambitioniertes Serienprojekt in den Startlöchern: Regisseur JT Mollner, bekannt durch „Strange Darling“, übernimmt die kreative Leitung. Mit Unterstützung von Produzent Glen Powell will man den texanischen Alptraum neu interpretieren – ein Sendepartner wurde jedoch noch nicht verkündet. Gleichzeitig arbeitet A24 auch an einem frischen Kinofilm rund um das verstörende Universum von Leatherface. Die Erwartungen sind hoch, dass diese Adaption dem modernen Serienformat einen Stempel aufdrücken könnte.
Blick zurück: Frühere Versuche und Experimente im Fernsehen
So innovativ die aktuellen Projekte auch erscheinen mögen, ganz neu ist das Konzept nicht. Bereits Ende der 1980er Jahre wagte sich „Freddy’s Nightmares“ ins TV – mit keinem Geringeren als Robert Englund, der in seiner Paraderolle als Freddy Krueger durch surreale Anthologie-Geschichten führte. Das Format löste damals Kontroversen aus: Zwar war es für erwachsene Zuschauer konzipiert, doch lief es häufig zur besten Sendezeit, was angesichts expliziter Gewalt durchaus Kritik hervorrief. Trotz prominenter Gastauftritte, darunter ein junger Brad Pitt, blieb der Erfolg überschaubar.
Diversität der Formate: Wie Horror-Franchises das Fernsehen prägen
Das heutige Angebot zeigt, wie wandelbar klassische Horrorstoffe sein können. Mehrere Faktoren erklären diese Entwicklung:
- Chucky: Drei gefeierte Staffeln setzen auf direkte Kontinuität zu den Filmen.
- Scream: Die MTV-Serie (2015–2019) verfolgte einen eigenen Ansatz mit neuen Figuren.
- Halloween: Nach dem Erwerb der Fernsehrechte durch Miramax, bleibt die Zukunft offen.
Jede dieser Marken sucht ihren individuellen Weg zwischen Tradition und Innovation. Wie genau sich A24s Leatherface-Serie letztlich positionieren wird, bleibt spannend – doch es spricht einiges dafür, dass gerade in der Vielseitigkeit und kreativen Freiheit des Fernsehens neue Maßstäbe für das Horrorgenre gesetzt werden könnten.