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Neues Gesetz gegen irreführende Werbung auf Social Media in Frankreich

Nachrichten / Tech / Publicité / Réseaux sociaux
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Februar 6, 2026 um 20:04 Uhr, geändert am Februar 6, 2026 um 20:04 Uhr.
Nachrichten

ADN

Mit dem SCAM Act rückt das Ende irreführender Werbung auf sozialen Netzwerken näher. Die neue Regelung zielt darauf ab, Verbraucher besser vor Täuschungen zu schützen und mehr Transparenz in digitalen Werbekampagnen zu schaffen.

TL;DR

  • Bipartisaner Gesetzesentwurf gegen irreführende Online-Werbung.
  • Plattformen drohen Haftung und Strafen bei Untätigkeit.
  • Milliardenschäden für US-Verbraucher durch Werbebetrug.

Neues Gesetzesvorhaben gegen Werbebetrug auf sozialen Netzwerken

Die Diskussion um eine stärkere Regulierung der Online-Werbung erhält in den USA neuen Auftrieb. Hintergrund sind alarmierende Erkenntnisse über die Verbreitung betrügerischer Anzeigen auf Plattformen wie denen von Meta. Nun haben die Senatoren Ruben Gallego (Demokrat aus Arizona) und Bernie Moreno (Republikaner aus Ohio) gemeinsam den Safeguarding Consumers from Advertising Misconduct Act – kurz SCAM Act – vorgelegt. Dieses Gesetzesvorhaben soll digitale Giganten dazu verpflichten, spürbare Maßnahmen gegen Falsch- oder Betrugswerbung zu ergreifen.

Kritik an mangelnder Reaktion der Plattformen

Auslöser für das aktuelle Engagement waren besorgniserregende Zahlen: Laut einer im November 2025 veröffentlichten Untersuchung von Reuters erzielte allein Meta im Jahr 2024 bis zu zehn Prozent seines Umsatzes mit problematischen Werbeanzeigen. Das entspricht bis zu16 Milliarden Dollar, erwirtschaftet durch verschiedenste Betrugsformen – etwa dubiose E-Commerce-Geschäfte, illegale Glücksspielangebote oder verbotene Medizinprodukte.

Hinzu kommt: Interne Richtlinien von Meta, so wurde bekannt, verhinderten rigorose Maßnahmen. Erst nach durchschnittlich acht gemeldeten Fällen wurden unseriöse Werbetreibende gesperrt; bei großen Werbekunden erfolgte gar nach bis zu 500 Hinweisen keine Konsequenz. Eine interne Schwelle stellte klar, dass keine Entscheidung mehr als 0,15 Prozent des Gesamtumsatzes gefährden dürfe – ein bemerkenswert niedriger Wert, der Handlungsdruck auf Seiten der Plattformen vermissen lässt.

Billionenschäden und politische Forderungen

Die Auswirkungen dieses laxe Vorgehens bekommen Verbraucherinnen und Verbraucher massiv zu spüren. Laut Schätzungen der Federal Trade Commission (FTC) belief sich der Gesamtschaden durch Online-Betrug 2024 auf rund19 Milliarden Dollar. Besonders betroffen: Seniorinnen und Senioren, deren Verluste sogar auf mehr als81 Milliarden Dollar taxiert werden.

Mehrere Gründe machen die geplante Gesetzesverschärfung aus Sicht der Initiatoren unumgänglich:

  • Sanktionsmöglichkeiten: Künftig könnten sowohl die FTC als auch Generalstaatsanwälte einzelner Bundesstaaten zivilrechtlich gegen untätige Plattformbetreiber vorgehen.
  • Nutzer- und Verbraucherschutz: Die Betreiber müssten „angemessene“ Vorkehrungen gegen betrügerische Werbung treffen.
  • Klarere Verantwortlichkeit: Unternehmen würden für Profite aus illegalen Anzeigen stärker haftbar gemacht.

Zukunft der digitalen Regulierung in den USA

Die Initiative von Gallego und Moreno, getragen von breiter parteiübergreifender Unterstützung, markiert einen Wendepunkt in der Debatte um eine zeitgemäße Kontrolle digitaler Märkte. Während weiterhin Innovation gefördert werden soll, rückt nun verstärkt der Schutz vor kriminellen Strukturen im Netz ins Zentrum – ein Ziel, dessen Umsetzung allerdings engmaschig überwacht werden muss.

Le Récap
  • TL;DR
  • Neues Gesetzesvorhaben gegen Werbebetrug auf sozialen Netzwerken
  • Kritik an mangelnder Reaktion der Plattformen
  • Billionenschäden und politische Forderungen
  • Zukunft der digitalen Regulierung in den USA
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