Zukunft von Predator: Wie geht es ohne Dan Trachtenberg weiter?

Davis Entertainment / PR-ADN
Nach dem Erfolg von Dan Trachtenbergs Beitrag zur Predator-Reihe stellt sich nun die Frage, wie es für das Franchise ohne seinen kreativen Einfluss weitergeht. Fans und Branchenkenner blicken gespannt auf die nächsten Entwicklungen.
TL;DR
- Dan Trachtenberg schließt Exklusivvertrag mit Paramount Pictures.
- Zukunft von Predator bei Disney ungewiss.
- Cloverfield-Fortsetzung bei Paramount bekommt neue Dynamik.
Exklusivvertrag: Dan Trachtenberg setzt auf Paramount Pictures
Mit einem neuen Schritt in seiner Karriere hat der renommierte Regisseur Dan Trachtenberg, bekannt für seine Arbeit an Prey und Predator: Badlands, einen dreijährigen Exklusivvertrag mit dem US-Studio Paramount Pictures abgeschlossen. Die Vereinbarung sieht vor, dass zukünftige Filmprojekte von Trachtenberg und seinem langjährigen Partner Ben Rosenblatt vorrangig für Paramount entwickelt werden. Bemerkenswert ist dabei, dass Trachtenberg bereits mit seinem Debütfilm, 10 Cloverfield Lane, für dieses Studio tätig war – ein echter Schritt zurück zu den Wurzeln.
Kurswechsel für Predator: Was bedeutet das für Disney?
Gerade Fans der erfolgreichen Predator-Reihe beobachten diesen Wechsel mit gemischten Gefühlen. Der Vertrag bindet Trachtenberg zwar nicht vollständig, schränkt aber seinen zeitlichen Spielraum erheblich ein. Nach dem beachtlichen Erfolg von Prey und dem weltweit starken Einspielergebnis von über 185 Millionen Dollar durch Predator: Badlands, war eigentlich eine Fortsetzung zu erwarten. Allerdings erschwert das hohe Produktionsbudget die Rentabilität des Films – die Zukunft der Franchise unter Leitung von Trachtenberg steht deshalb plötzlich in Frage.
Cloverfield und neue Impulse durch Paramount
Im Gegensatz dazu entstehen bei Paramount Hoffnungen auf eine Wiederbelebung von Cloverfield. Bereits seit Jahren bemüht sich das Studio, ein weiteres Kapitel des Franchise zu produzieren. Die Verpflichtung Trachtenbergs könnte hier endlich Bewegung bringen; schließlich gilt sein Gespür für spannendes Storytelling als außergewöhnlich. Seine Begeisterung ist spürbar: „Es ist ein Traum, große Geschichten unter dem Banner von Paramount zu erzählen“, ließ er verlauten.
Mögliche Strategien für Disneys Predator-Universum
Mehrere Faktoren erklären die aktuellen Überlegungen bei Disney:
- Anknüpfen an Trachtenbergs Vision mit einem anderen Regisseur.
- Einen radikalen Neuanfang unter neuer kreativer Leitung wagen.
- Crossover-Konzepte, etwa mit der Alien-Reihe, ausloten.
Ungeachtet dieser Optionen bleibt eines klar: Die Fußstapfen, die Dan Trachtenberg hinterlässt, sind groß. Mutige Entscheidungen werden notwendig sein, um den Reiz der Marke Predator auch künftig lebendig zu halten – ganz gleich, ob im Geiste ihres bisherigen Visionärs oder auf neuen Wegen.