Alexa+ von Amazon jetzt in allen Webbrowsern verfügbar

Amazon / PR-ADN
Amazon macht den hauseigenen Sprachassistenten Alexa+ ab sofort plattformübergreifend zugänglich: Nutzer können den Dienst nun erstmals direkt über verschiedene Webbrowser nutzen und sind nicht mehr auf spezielle Geräte angewiesen.
TL;DR
- Alexa+ jetzt auch direkt im Browser nutzbar
- Neue Webversion bietet smarte Funktionen und personalisierte Sidebar
- Amazon konkurriert verstärkt mit ChatGPT und Google Gemini
Strategische Neuausrichtung von Amazon: Alexa+ kommt ins Web
Die Einführung einer webbasierten Version von Alexa+ markiert für Amazon einen bedeutenden Schritt, um den Zugang zu seinem Sprachassistenten deutlich zu erleichtern. Bislang blieb die Nutzung weitgehend auf firmeneigene Geräte wie Echo-Lautsprecher oder Fire TV beschränkt. Nun jedoch eröffnet der Tech-Gigant aus Seattle seinen Dienst erstmals für alle internetfähigen Geräte – ohne jede Hardwarebindung.
Zugang ohne Grenzen: Early Access als Testlauf
Zunächst ist die neue Webplattform exklusiv für Teilnehmende des Programms „Alexa+ Early Access“ freigeschaltet. Über den Browser können sie sich auf Alexa.com anmelden und sämtliche Funktionen der generalüberholten Version ausprobieren, die bereits im Februar angekündigt wurden. Damit verfolgt Amazon das Ziel, den Alltag seiner Nutzerinnen und Nutzer zu erleichtern, ohne sie gleichzeitig an das eigene Hardware-Ökosystem zu binden – ein strategischer Wandel mit Blick auf die Flexibilität der Kundschaft.
Smarte Features und individualisierbare Oberfläche
Die Browser-Version wartet mit dem vollen Spektrum an bewährten Funktionen auf, die man bislang von den physischen Geräten kennt. Dazu gehören unter anderem:
- Komplexe oder einfache Fragen beantworten lassen
- Smart-Home-Steuerung, etwa Licht oder Heizung regeln
- Anpassung von Rezepten an individuelle Vorlieben oder Allergien
- Tischreservierungen im Restaurant direkt über den Assistenten tätigen lassen
Eine eigens konzipierte Seitenleiste lässt sich nach Belieben anpassen und bündelt bevorzugte Befehle sowie Routinen – so wird der Zugriff auf häufig genutzte Funktionen noch effizienter.
Konkurrenzkampf um die Zukunft der Sprachassistenz
Dieser Schritt kommt nicht zufällig: Der Markt für KI-basierte Sprachassistenten erlebt einen enormen Wandel. Mit dem Webstart nimmt es Amazon direkt mit Konkurrenten wie OpenAI’s ChatGPT oder Google Gemini auf, deren Dienste schon länger geräteunabhängig funktionieren. Bereits zuvor wurde Alexa in Drittgeräte wie die Türklingeln von Ring oder bestimmte Modelle von BMW integriert. Ob sich diese Öffnung für das breite Publikum auszahlt, wird sich zeigen: Ein einfacher Login genügt künftig, um Alexa+ online umfassend zu nutzen – ein Versuch, neue Nutzergruppen jenseits bisheriger Early-Access-Tester zu gewinnen.