Catherine O’Hara: Fast verlorene Kultrolle als Delia Deetz in Beetlejuice

The Geffen Company / PR-ADN
Catherine O’Hara ist heute untrennbar mit der Figur der Delia Deetz im Kultfilm Beetlejuice verbunden. Doch ursprünglich war die Besetzung keineswegs sicher und beinahe hätte eine andere Schauspielerin diese ikonische Rolle übernommen.
TL;DR
- Catherine O’Hara zögerte zunächst wegen des Rollennamens.
- Eine Begegnung mit Tim Burton verlief anfangs schief.
- Beetlejuice wurde durch O’Haras Kreativität geprägt.
Eine beinahe verpasste Rolle: Der Weg von Catherine O’Hara zu Beetlejuice
Man stelle sich den Kultfilm Beetlejuice ohne die exzentrische Präsenz von Catherine O’Hara vor – kaum denkbar. Dabei war es alles andere als selbstverständlich, dass sie die schillernde Figur der Delia Deetz tatsächlich verkörperte. Ihre Zusage hing am seidenen Faden, ausgelöst durch einen auf den ersten Blick harmlosen, fast absurden Umstand.
Namensverwirrung mit Folgen
Im Gespräch mit dem Globe and Mail erinnerte sich Catherine O’Hara, wie der Name „Beetlejuice“ sie zunächst in unkontrollierbares Gelächter versetzte. Ihre Vorstellungskraft spielte ihr einen Streich: Immer wieder sah sie den Schauspieler Ned Beatty als Gespenst vor sich und verband das Wortspiel „Beattyjuice“ so fest mit dem Film, dass sie ernsthaft überlegte, das Angebot abzulehnen. Erst nach einigen Überwindungen konnte sie diese Assoziation ablegen – zur Erleichterung der gesamten Produktion.
Turbulente Anfänge am Set von Tim Burton
Dass die Zusammenarbeit zwischen Catherine O’Hara und Regisseur Tim Burton überhaupt zustande kam, grenzt rückblickend an ein Wunder. Der erste Versuch eines Treffens scheiterte kurios: Auf dem Gelände von Warner Bros. Pictures irrte sie versehentlich zum falschen Drehort und verpasste ihren Termin mit dem gefeierten Filmemacher. Trotz dieses Missgeschicks hielt die Produktionsfirma – allen voran The Geffen Company – an ihr fest und ermöglichte ihr, der Rolle einen unverwechselbaren Stempel aufzudrücken.
Kreative Synergie mit nachhaltigem Einfluss
Mehrere Faktoren erklären diese außergewöhnliche Verbindung zwischen Künstlerin und Figur:
- Kreativität: Die Skulpturen für Delia orientierten sich direkt an O’Hara selbst.
- Zufall: Am Set lernte sie ihren späteren Ehemann, den Chefdekorateur Bo Welch, kennen.
- Kunst und Komödie: Das Zusammenspiel aus Humor und Gestaltung prägte den Film maßgeblich.
Mit dem aktuellen Kinostart des zweiten Teils von Beetlejuice, erneut unter der Regie von Tim Burton, kehrt auch Delia Deetz auf die Leinwand zurück – schräg, unberechenbar und zugleich sympathisch. So zeigt sich einmal mehr, wie sehr solch glückliche Fügungen nicht nur eine Produktion bereichern, sondern das filmische Gedächtnis ganzer Generationen prägen können.