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Gewichtszunahme in den Wechseljahren: Früher erkennen und vorbeugen

Gesundheit / Gesundheit / Wechseljahre
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Dezember 30, 2025 um 10:31 Uhr, geändert am Dezember 30, 2025 um 10:31 Uhr.
Gesundheit

ADN

Neue Erkenntnisse zeigen, dass Gewichtszunahme im Zusammenhang mit der Menopause früher einsetzt als bisher angenommen. Betroffene Frauen und Fachleute stehen vor der Herausforderung, geeignete Maßnahmen zur Vorbeugung und frühzeitigen Intervention zu finden.

TL;DR

  • Hormonelle Veränderungen beginnen oft vor der Menopause.
  • Muskelabbau und Fettansammlung am Bauch nehmen zu.
  • Frühe Prävention schützt langfristig die Gesundheit.

Die unterschätzte Metamorphose ab Mitte vierzig

Wenn Frauen um das vierzigste Lebensjahr bemerken, dass sich ihre Körperzusammensetzung schleichend verändert, sind sie häufig überrascht. Die Waage zeigt stetig ein wenig mehr an, Lieblingskleider passen plötzlich nicht mehr so wie früher – und das, obwohl weder Ernährungsgewohnheiten noch sportliche Aktivitäten nachgelassen haben. Schnell wird dann auf die bevorstehende Menopause als Ursache getippt. Doch meist laufen die Menstruationen weiter und eindeutige Anzeichen für einen Wechsel fehlen. Fachleute, etwa von der renommierten Vanderbilt University, weisen jedoch darauf hin: Der eigentliche Wendepunkt liegt bereits deutlich früher.

Périménopause: Das stille hormonelle Gleichgewicht gerät ins Wanken

Der Zeitraum der sogenannten Périménopause, also jene Übergangsphase vor dem endgültigen Aussetzen der Regelblutung, ist laut langjährigen Studien – unter anderem der „Study of Women’s Health Across the Nation“ – entscheidend für die spätere Gewichtsentwicklung. In dieser Phase schwanken die Östrogen- und Progesteronspiegel, was den Fettstoffwechsel neu justiert: Fettdepots verlagern sich von Hüfte und Oberschenkeln in den Bauchraum. Parallel baut der Körper allmählich Muskelmasse ab, während die Empfindlichkeit gegenüber Insulin sinkt – Faktoren, die unabhängig vom eigenen Verhalten wirken.

Risiken und Folgen im Blick behalten

Weit gravierender als ein bloßer Anstieg des Gewichts ist häufig der stille Umbau im Inneren: Weniger Muskeln stehen mehr tief liegendem Bauchfett gegenüber, welches als besonders gesundheitskritisch gilt. Diese sogenannte viszerale Fettmasse erhöht nachweislich das Risiko für chronische Entzündungen, Typ-2-Diabetes sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Hinzu kommen Schlafprobleme und verstärkte Stressanfälligkeit, ausgelöst oder verstärkt durch die hormonellen Veränderungen.

Prävention statt Resignation: Handlungsmöglichkeiten in der Lebensmitte

Mehrere Faktoren erklären diese Entwicklung – und bieten Ansatzpunkte für wirksame Gegenstrategien:

  • Krafttraining: Zwei- bis dreimal pro Woche hilft gegen Muskelabbau.
  • Ausreichende Proteinzufuhr: Etwa 1,2–1,6 g pro kg Körpergewicht täglich empfohlen.
  • Sorgfältige Schlafhygiene: Unterstützt das hormonelle Gleichgewicht nachhaltig.
  • Mediendialog beim Check-up: Nicht nur Gewicht, sondern auch Muskel- und Fettanteil thematisieren.

Eine informierte Auseinandersetzung mit diesen natürlichen Prozessen ermöglicht es Frauen – rechtzeitig begonnen –, ihr Wohlbefinden aktiv zu schützen und mit den eigenen Veränderungen gelassen umzugehen.

Le Récap
  • TL;DR
  • Die unterschätzte Metamorphose ab Mitte vierzig
  • Périménopause: Das stille hormonelle Gleichgewicht gerät ins Wanken
  • Risiken und Folgen im Blick behalten
  • Prävention statt Resignation: Handlungsmöglichkeiten in der Lebensmitte
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