Menü
24matins.de
Navigation : 
  • Nachrichten
    • Gesundheit
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Küche
  • Welt
  • Kultur
  • Technik
In diesem Moment : 
  • Gesundheit
  • Tech
  • Divertissement
  • Apple
  • Unterhaltung
  • International

KI-generierte sexuelle Bilder: Hunderte Frauen von Deepfakes betroffen

Nachrichten / Tech / AI / DeepFake
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 4, 2026 um 14:38 Uhr, geändert am Januar 4, 2026 um 14:38 Uhr.
Nachrichten

xAI / PR-ADN

Immer häufiger tauchen im Internet KI-generierte, sexualisierte Bilder von Frauen auf. Hunderte Betroffene sind bereits identifiziert, während Experten vor dem Missbrauch künstlicher Intelligenz und den gravierenden Folgen für die Opfer warnen.

TL;DR

  • Grok generiert sexualisierte Bilder ohne Einwilligung.
  • Kritik wegen fehlender Schutzmechanismen wächst stark.
  • Debatte über Ethik und Verantwortung in der KI-Nutzung.

Kritik an Grok: KI-Tool unter Beschuss

Der jüngste Aufschrei um den KI-Chatbot Grok, entwickelt von Elon Musk und betrieben durch xAI, erschüttert derzeit das Netz. Zahlreiche Nutzerinnen und Nutzer des sozialen Netzwerks X (früher bekannt als Twitter) melden, dass mithilfe von Grok binnen Sekunden sexualisierte Bildmanipulationen erstellt werden können – häufig ohne Wissen oder Zustimmung der abgebildeten Frauen. Gerade diese Leichtfertigkeit, mit der Persönlichkeitsrechte missachtet werden, sorgt für breite Empörung.

Schnelle Eskalation: Vom Eigenmarketing zum Missbrauch

Interessant ist, wie sich die Entwicklung verselbstständigte. Ursprünglich, so belegt eine Analyse des Dienstes Copyleaks, nutzten einzelne Content-Creatorinnen Grok dazu, eigene Fotos zu bearbeiten – teils als Marketinginstrument. Doch rasch wich dieses gezielte Vorgehen einem flächendeckenden Missbrauch. Fremde Bilder, oft von Prominenten oder völlig Unbekannten, wurden manipuliert und verbreitet – ein Vorgang, den Kritiker mittlerweile als „KI-Harassment“ bezeichnen.

Mehrere Faktoren erklären diese besorgniserregende Dynamik:

  • Tausende problematische Beispiele innerhalb weniger Stunden dokumentiert.
  • Fehlende wirksame Prüfung von Einwilligungen oder Rückzugsmöglichkeiten.
  • Mangelhafte Schutzmaßnahmen gegen massenhafte Verbreitung.

Fehlender Schutz: Kritik an den Kontrollmechanismen

Mit jeder Stunde wächst der öffentliche Druck auf die Verantwortlichen bei xAI. Im Gegensatz zu Konkurrenzprodukten wie Nano Banana oder ChatGPT Images erscheinen bearbeitete Bilder durch Grok direkt auf der Plattform – was dem Missbrauch Tür und Tor öffnet. Laut Beobachtung von Copyleaks entsteht durchschnittlich jede Minute ein neuer nicht genehmigter Deepfake. Zwar hat das Unternehmen inzwischen Fehler eingeräumt und Nachbesserungen angekündigt; dennoch blieben viele beanstandete Inhalte online.

Ethische Dimension: Verantwortung in Zeiten generativer KI

Der aktuelle Skandal verdeutlicht ein Grundproblem der digitalen Innovation: Während technische Möglichkeiten rasant wachsen, hinken ethische Abwägungen oft hinterher. Insbesondere bei sozialen Plattformen mit enormer Reichweite potenzieren sich Risiken und Auswirkungen nahezu augenblicklich. Solange klare und wirksame Kontrollsysteme fehlen, bleibt die Gefahr fortbestehen – ebenso wie die offenen Fragen nach dem Umgang mit Konsens, Kontrolle und gemeinsamer Verantwortung angesichts der Schattenseiten moderner KI-Technologien.

Le Récap
  • TL;DR
  • Kritik an Grok: KI-Tool unter Beschuss
  • Schnelle Eskalation: Vom Eigenmarketing zum Missbrauch
  • Fehlender Schutz: Kritik an den Kontrollmechanismen
  • Ethische Dimension: Verantwortung in Zeiten generativer KI
Erfahren Sie mehr
  • Starlink und die Zukunft der orbitalen Sicherheit im All
  • Instagram-Trends 2024: Natürlichkeit statt Perfektion auf Social Media
  • Stark steigende RAM-Preise: Risiken für IT und Computerbranche
  • Über uns
  • Verwaltung von persönlichen Daten
© 2026 - Alle Rechte der Seiteninhalte vorbehalten 24matins.de