USA: Wahlkampf geht trotz möglichem Attentat auf Trump weiter

Am Sonntag wurde der Milliardär während einer Golfpartie Ziel eines mutmaßlichen Attentatsversuchs. Dennoch setzt er seine Kampagne zu Beginn der Woche ungestört fort. Was wird als Nächstes passieren?
Eine hochspannende Präsidentschaftskampagne
Inmitten des amerikanischen Präsidentschaftsrennens herrscht eine beispiellose politische Spannung. Donald Trump und Kamala Harris liefern sich einen erbitterten Kampf, geprägt von beunruhigenden Zwischenfällen und verstörenden Gerüchten.
Donald Trump Ziel eines zweiten Attentatsversuchs?
Letzten Sonntag wurde Donald Trump während einer Golfpartie in seinem Club in Florida Opfer eines „mutmaßlichen Attentatsversuchs“.
Es ist das zweite Mal in zwei Monaten, dass der ehemalige Präsident einem Attentat entkommt. Glücklicherweise gab es keine Verletzten. Ein Verdächtiger wurde festgenommen und das FBI hat Ermittlungen aufgenommen.
Reaktionen aus der Politik
Auf dieses Ereignis reagierte die politische Klasse prompt. Der amtierende Präsident Joe Biden zeigte sich „erleichtert“, dass sein Rivale unversehrt blieb. Kamala Harris äußerte sich tief beunruhigt über den möglichen Attentatsversuch und forderte, dass dieser Vorfall nicht zu weiterer Gewalt führen dürfe.
Ein schädliches politisches Klima
Diese Vorfälle ereignen sich in einem bereits angespannten politischen Umfeld, das durch unbegründete Gerüchte geschürt wird, die insbesondere von Donald Trump auf seinen Veranstaltungen verbreitet werden. Behauptungen, haitianische Migranten würden Haustiere stehlen und essen, lösten Angst und Panik aus, führten zu Bombendrohungen und vorübergehenden Schulschließungen.
Trotz dieses schädlichen Klimas geht der Wahlkampf weiter. Die Kandidaten bereisen unermüdlich die Schlüsselstaaten, Donald Trump in Florida und Kamala Harris in Washington. Mit der Annäherung an den Wahltag sind alle Augen auf diese beiden politischen Figuren gerichtet, Symbole einer historisch turbulenten Präsidentschaftswahl.