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Apple blockiert effektiv alternative App Stores – Kritik an Marktdominanz

Technik / Tech / Apple / European Commission
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 24, 2026 um 20:54 Uhr, geändert am Januar 24, 2026 um 20:54 Uhr.
Technik

Apple / PR-ADN

Apple steht in der Kritik, weil das Unternehmen durch technische und vertragliche Hürden den Zugang zu alternativen App-Stores auf seinen Geräten erschwert und so Mitbewerbern den Markteintritt nahezu unmöglich macht.

TL;DR

  • Apple und EU streiten über App-Store-Regeln.
  • Setapp gibt wegen komplexer Bedingungen auf.
  • Europa verhängt Rekordstrafe gegen Apple.

Ein neuer Konflikt um den Digital Markets Act

Kaum ist der Digital Markets Act (DMA) in Kraft, wächst die Spannung zwischen Apple und der Europäischen Kommission. Während die Brüsseler Behörde große Tech-Unternehmen zu mehr Offenheit für externe App-Marktplätze zwingt, werden die Erwartungen an ein einheitliches Regelwerk kaum erfüllt. Besonders deutlich wurde das, als der alternative App Store Setapp, betrieben vom Entwickler MacPaw, sich jüngst zurückzog – mit Verweis auf „noch immer zu wechselhafte und komplexe Geschäftsbedingungen“.

Kritik an Apples Gebührenmodell und Rekordbuße aus Brüssel

Im Zentrum des Disputs stehen neue Vorgaben: Seit 2024 müssen dominante Plattformen konkurrierende App-Stores zulassen. Allerdings verlangt Apple beispielsweise eine Gebühr von 0,50 Euro pro Installation ab dem millionsten Download. Weitere Regelungen führen dazu, dass Anbieter wie Setapp wirtschaftlich nicht bestehen können. Die Unsicherheit im Markt kulminierte im Frühjahr 2025 in einer historischen Strafe: Die EU-Kommission verdonnerte Apple zu einer Zahlung von500 Millionen Dollar. Grund war nach Einschätzung der Behörde die fortgesetzte Nichtbeachtung von Vorschriften zur Umleitung auf alternative Bezahldienste.

Anhaltende Vorwürfe und ein transatlantischer Schlagabtausch

Die Auseinandersetzung ist von gegenseitigen Beschuldigungen geprägt. Im kalifornischen Konzern wächst der Unmut über Verzögerungen bei der Regulierung. Laut eigenen Angaben hat Apple bereits im Oktober ein umfassendes Anpassungskonzept vorgestellt, das etwa eine neue Core Technology Commission (CTC) vorsieht – mit einem Umsatzanteil von fünf Prozent für Geschäfte über Drittanbieter-Stores. Doch die Umsetzung stockt, weil – so heißt es aus Cupertino – die Brüsseler Seite „politische Manöver“ betreibe und den Prozess durch immer neue Anforderungen behindere.

Konsens bleibt aus: Ein Balanceakt zwischen Regulierung und Marktdynamik

Von Seiten der europäischen Institutionen wird hingegen betont, man stehe in „ständigem Austausch“ mit Apple und arbeite an einer Lösung, die dem DMA gerecht werde. Mehrere Faktoren erklären diese zähe Suche nach Kompromissen:

  • Divergierende Interessen großer Technologiekonzerne und europäischer Regulierer,
  • Kritische Rückmeldungen internationaler Entwicklergemeinschaften,
  • Sich rasch verändernde Rahmenbedingungen im digitalen Ökosystem.

Solange jedoch kein tragfähiger Konsens gefunden ist, bleibt die Zukunft des europäischen App-Markts offen – gefangen zwischen institutionellen Forderungen nach fairen Regeln und strategischem Kalkül eines Tech-Giganten.

Le Récap
  • TL;DR
  • Ein neuer Konflikt um den Digital Markets Act
  • Kritik an Apples Gebührenmodell und Rekordbuße aus Brüssel
  • Anhaltende Vorwürfe und ein transatlantischer Schlagabtausch
  • Konsens bleibt aus: Ein Balanceakt zwischen Regulierung und Marktdynamik
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