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Zitronenwasser als natürliche Hilfe bei Gicht: Neue Studie zeigt Wirkung

Gesundheit / Gesundheit / Forschung / Alltag
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Februar 25, 2026 um 9:38 Uhr, geändert am Februar 25, 2026 um 9:38 Uhr.
Gesundheit

ADN

Erste wissenschaftliche Hinweise deuten darauf hin, dass Zitronenwasser möglicherweise zur Vorbeugung oder Linderung von Gicht beitragen könnte. Eine aktuelle Vorstudie zeigt positive Effekte, doch umfassende Forschung bleibt notwendig.

TL;DR

  • Zitronenwasser senkt Harnsäurewerte signifikant.
  • Positive Effekte vor allem bei Gichtpatienten.
  • Frischer Zitronensaft wirkt unterstützend, ersetzt aber keine Therapie.

Zitronenwasser: Hoffnungsträger bei Hyperurikämie?

In den letzten Jahren ist die Debatte um die Behandlung der Hyperurikämie – dem erhöhten Harnsäurespiegel im Blut – erneut entfacht. Während Betroffene und Forscher auf neue Therapieansätze warten, könnte sich eine altbekannte Zutat als wertvolle Unterstützung erweisen: Frisch gepresster Zitronensaft, gemischt mit Wasser.

Studienergebnisse aus Polen: Einfache Maßnahme mit spürbarer Wirkung

Eine aktuelle Untersuchung, veröffentlicht im renommierten International Journal of Rheumatic Diseases, untersuchte fast 90 Patientinnen und Patienten in zwei Kliniken in Polen. Die Probanden gehörten zu drei Gruppen: Menschen mit Gicht, Betroffene mit isolierter Hyperurikämie sowie eine Kontrollgruppe, etwa mit rheumatoider Arthritis. Trotz weitergeführter Medikation – darunter klassische urikostatische Präparate oder Colchicin – folgten alle der gleichen Vorgabe: Täglich zwei frische Zitronen in zwei Liter Wasser gepresst.

Die Resultate überraschten selbst Fachleute: Nach nur sechs Wochen zeigte sich eine deutliche Reduktion des Harnsäurespiegels in allen Gruppen. Besonders signifikant war der Effekt bei Personen mit akuter Gicht. Parallel verbesserte sich auch die glomeruläre Filtrationsrate (GFR), ein zentraler Indikator für die Nierenfunktion, insbesondere im Gicht-Kollektiv. Zudem sank der pH-Wert des Urins, was wiederum die Ausleitung von Harnsäurekristallen begünstigt.

Zitronensäure & Co.: Unerwartete Mechanismen

Im Gegensatz zum weit verbreiteten Irrglauben, Zitrusfrüchte seien bei Hyperurikämie eher schädlich, deuten diese Befunde auf das Gegenteil hin. Die enthaltene Zitronensäure und das Kaliumcitrat basifizieren leicht den Urin und erschweren damit die Kristallbildung – ein positiver Effekt, den auch frühere Studien nahelegten.

Alltagstipps und Ausblick

Wer diese Methode testen möchte, sollte vorsichtig starten: Am besten morgens ein halber frischer Zitronensaft in lauwarmem Wasser, später auf bis zu zwei Zitronen täglich steigern – immer frisch gepresst statt industriell verarbeitet.

Mehrere Faktoren unterstützen außerdem einen günstigen Verlauf:

  • Vermehrt frisches Obst und Gemüse konsumieren.
  • Rotes Fleisch und Alkohol einschränken.
  • Tägliche Flüssigkeitszufuhr von mindestens drei Litern anstreben.

Auch wenn dieses einfache Hausmittel keinen Ersatz für ärztliche Behandlung darstellt, könnte es eine risikoarme Ergänzung bieten – gerade angesichts der weltweit zunehmenden Fälle von Gicht infolge westlicher Lebensweise.

Le Récap
  • TL;DR
  • Zitronenwasser: Hoffnungsträger bei Hyperurikämie?
  • Studienergebnisse aus Polen: Einfache Maßnahme mit spürbarer Wirkung
  • Zitronensäure & Co.: Unerwartete Mechanismen
  • Alltagstipps und Ausblick
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