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Bestimmte Fette fördern Hirnalterung – Forscher empfehlen Gegenmaßnahmen

Gesundheit / Gesundheit / Forschung / Gehirn
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Mai 14, 2026 um 9:25 Uhr, geändert am Mai 14, 2026 um 9:25 Uhr.
Gesundheit

ADN

Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass bestimmte Fettarten die Alterung des Gehirns begünstigen können. Forscher betonen jedoch, dass gezielte Maßnahmen helfen könnten, diesem Prozess entgegenzuwirken und die geistige Gesundheit zu erhalten.

TL;DR

  • Viszeralfett beschleunigt den Abbau des Gehirns im Alter.
  • Subkutanfett zeigt keinen vergleichbaren Effekt.
  • Glukosemanagement und Bewegung schützen die kognitive Gesundheit.

Verborgene Risiken im Körperinneren

Über die Jahre haben sich zahlreiche Studien mit dem Alterungsprozess des Gehirns beschäftigt. Nun liefert eine aktuelle Untersuchung der Universität Ben-Gourion des Néguev in Israel neue Erkenntnisse, die der Rolle von viszeralem Fett besondere Bedeutung beimessen. Anders als das unter der Haut sichtbare Fettgewebe lagert sich diese tief sitzende Fettart um lebenswichtige Organe und bleibt dem bloßen Auge meist verborgen – dennoch hat sie offenbar gravierende Auswirkungen auf die Gesundheit unseres Gehirns.

Langzeitstudie: Deutliche Hinweise auf Zusammenhänge

Über einen Zeitraum von fünf bis sechzehn Jahren wurden 533 Erwachsene, vorwiegend übergewichtige Männer, regelmäßig mittels MRT, kognitiven Tests und Blutanalysen untersucht. Die Ergebnisse sprechen eine klare Sprache: Ein geringerer Anteil an viszeralem Fett ging mit einer besseren Erhaltung der Hirnstruktur und Leistungsfähigkeit einher. Besonders auffällig war, dass der Anstieg des Ventrikelvolumens – ein Indikator für das Fortschreiten des Hirnalterungsprozesses – bei Probanden mit erhöhtem viszeralem Fettanteil stärker ausfiel. Die folgende Liste fasst zentrale Beobachtungen zusammen:

  • Zunahme von viszeralem Fett korreliert mit schnellerem Gehirnabbau.
  • Subkutanfett, also oberflächliches Körperfett, zeigte keine vergleichbaren Effekte.

Biologische Mechanismen und Präventionsstrategien

Im Zentrum möglicher Ursachen rückt der Blutzucker ins Blickfeld. Die Studienautoren verweisen darauf, dass chronisch erhöhte Glukosewerte – oft Folge eines Überschusses an viszeralem Fett – langfristig zu erhöhter Insulinresistenz führen können, was wiederum das Risiko für kognitive Einschränkungen und sogar Demenz steigert. Laut der Epidemiologin Iris Shai sollte daher eine „messbare und nachhaltige Reduktion des Bauchfetts“ ein zentrales Ziel im Kampf gegen den geistigen Verfall werden. Hierbei gelten ein aktiver Lebensstil sowie eine bewusste Ernährung als wichtigste Stellschrauben.

Blick nach vorn: Was bleibt zu klären?

Trotz dieser vielversprechenden Erkenntnisse mahnen Fachleute wie Dafna Pachter, solche Ergebnisse vorsichtig zu interpretieren: Noch ist nicht eindeutig belegt, dass der gezielte Abbau von viszeralem Fett den Alterungsprozess des Gehirns verlangsamen kann. Größere und vielfältigere Studien bleiben notwendig. Dennoch unterstreicht die Forschung einen entscheidenden Punkt: Allein das Körpergewicht liefert kein vollständiges Bild über die Prozesse im Organismus – entscheidend ist vor allem, wo sich überschüssiges Fett ansammelt. Wer sein Gehirn schützen möchte, sollte daher nicht nur auf die Waage achten, sondern auch auf seine alltäglichen Gewohnheiten und Bewegungsmuster.

Le Récap
  • TL;DR
  • Verborgene Risiken im Körperinneren
  • Langzeitstudie: Deutliche Hinweise auf Zusammenhänge
  • Biologische Mechanismen und Präventionsstrategien
  • Blick nach vorn: Was bleibt zu klären?
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