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Super El Niño 2026: Erhöhte Gefahr schwerer Waldbrände prognostiziert

Welt / International / Climate
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Mai 15, 2026 um 1:43 Uhr, geändert am Mai 15, 2026 um 1:44 Uhr.
Welt

ADN

Meteorologen warnen: Das Wetterphänomen Super El Niño könnte 2026 weltweit das Risiko schwerer Waldbrände erhöhen. Experten sehen im sogenannten „coup de fouet“ einen entscheidenden Faktor für diese besorgniserregende Entwicklung.

TL;DR

  • Waldbrände nehmen weltweit auf Rekordniveau zu.
  • Klimatische Extreme verschärfen die Situation, besonders in Afrika.
  • Der erwartete El Niño erhöht das Risiko weiterer Katastrophen.

Ein globaler Anstieg der Waldbrandgefahr

Bereits im Frühjahr 2026 lässt sich eine besorgniserregende Entwicklung feststellen: Die aktuelle Saison der Waldbrände nimmt weltweit ein nie dagewesenes Ausmaß an. Nach Angaben des Système d’information mondial sur les incendies (GWIS) sind seit Jahresbeginn nahezu 163 Millionen Hektar Landfläche verbrannt – ein Wert, der die bisherigen Durchschnittszahlen für diesen Zeitraum um satte 50 Prozent übersteigt. Damit wurde sogar der Rekord aus dem Jahr 2012, dem Beginn der internationalen Erhebung, deutlich überschritten.

Klimatische Extreme verschärfen die Lage in Afrika

Insbesondere auf dem afrikanischen Kontinent werden die Auswirkungen dieser Entwicklung mit aller Deutlichkeit spürbar. Eine außergewöhnliche Abfolge extremer Wetterlagen prägt weite Teile Westafrikas und des Sahel. Wechselnde Phasen heftiger Regenfälle führen zunächst zu üppigem Pflanzenwachstum, gefolgt von abrupt einsetzender Trockenheit. Mehrere Faktoren erklären diese beunruhigende Dynamik:

  • Zunahme leicht entflammbarer Vegetation nach starken Niederschlägen,
  • schnelle Austrocknung durch Hitzeperioden,
  • wachsende Schwierigkeiten bei der Brandbekämpfung durch unvorhersehbare Wetterwechsel.

Von Experten als „klimatischer Peitscheneffekt“ beschrieben, entzieht sich diese neue Realität bislang klassischen Schutzmaßnahmen.

El Niño und die globale Bedrohung extremer Brände

Die Warnungen der Weltorganisation für Meteorologie (OMM), wonach die Wahrscheinlichkeit einer baldigen Rückkehr des massiven Klimaphänomens El Niño steigt, bereiten Forschern zusätzliche Sorgen. Sollte sich dieser Effekt im Pazifik weiter verstärken, könnten Häufigkeit und Schwere extremer Wetterereignisse noch zunehmen. Regionen wie das Amazonasgebiet, der Nordwesten von USA, Kanada sowie Australien gelten bereits jetzt als Hochrisikozonen für beispiellose Brandausbrüche.

Klimawandel als ständiger Brandbeschleuniger

All dies spielt sich vor dem Hintergrund eines anhaltenden menschengemachten Klimawandels ab. Stimmen wie jene von Friederike Otto (Imperial College London) warnen eindringlich: Kommt es zum Zusammenspiel zwischen El Niño-Effekten und globaler Erwärmung, drohen „noch nie beobachtete klimatische Extreme“. Behörden wie betroffene Bevölkerungen stehen nun vor der dringenden Aufgabe, sich angesichts dieser neuen Risiken konsequent vorzubereiten und ihre Reaktionsstrategien anzupassen.

Le Récap
  • TL;DR
  • Ein globaler Anstieg der Waldbrandgefahr
  • Klimatische Extreme verschärfen die Lage in Afrika
  • El Niño und die globale Bedrohung extremer Brände
  • Klimawandel als ständiger Brandbeschleuniger
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