A Court of Thorns and Roses: Sarah J. Maas spricht über Serien-Aus

Bloomsbury Publishing / PR-ADN
Ein Jahr nach der Absetzung der geplanten Serienadaption ihres Bestsellers hat Autorin Sarah J. Maas erstmals Stellung zur Entscheidung genommen und damit zahlreiche Fans, die auf eine Verfilmung gehofft hatten, erneut bewegt.
TL;DR
- Sarah J. Maas stoppt TV-Adaption von ACOTAR.
- Drei neue Bücher erscheinen ab 2026.
- Fantasy-Autoren fordern mehr Kontrolle über Adaptionen.
Kreative Kontrolle: Sarah J. Maas setzt bei ACOTAR neue Maßstäbe
Mit einer überraschend offenen Ankündigung hat Sarah J. Maas das Kapitel der geplanten Fernseh-Adaption ihrer erfolgreichen High-Fantasy-Reihe A Court of Thorns and Roses (ACOTAR) vorerst geschlossen. Nach längerer Funkstille offenbarte die Autorin im Podcast „Call Her Daddy“, dass sie sämtliche Rechte an ihrem Werk zurückerworben hat. Das bedeutet: Die Pläne bei der Streamingplattform Hulu sind vom Tisch – und die Fans müssen sich auf einen längeren Prozess einstellen.
Zukunft der Saga: Neue Romane statt Bildschirmabenteuer
Während die Hoffnungen auf eine Serienumsetzung zunächst gedämpft sind, dürfen sich Leserinnen und Leser zumindest auf frischen Lesestoff freuen. Im Gespräch kündigte Maas konkrete Veröffentlichungstermine für die nächsten drei Bände der Reihe an. Der erste neue Roman ist für Oktober 2026 geplant, gefolgt von weiteren Bänden im Januar 2027 und danach. Diese Entwicklung bringt eine klare Verschiebung der Prioritäten mit sich:
- Crescent City, ein weiteres wichtiges Projekt der Autorin, schreitet ebenfalls voran.
- Titeldetails zu den neuen ACOTAR-Bänden bleiben noch geheim.
- Die Fangemeinde spekuliert bereits lebhaft über zukünftige Entwicklungen.
Emanzipation der Fantasy-Autoren: Ein Branchentrend?
Der Schritt von Sarah J. Maas, kompromisslos an ihrem kreativen Anspruch festzuhalten, steht beispielhaft für eine wachsende Bewegung im Genre. Große Namen wie Brandon Sanderson, der sein eigenes Universum bei Apple TV aktiv begleitet, illustrieren den Wunsch nach Mitsprache. Im Gegensatz dazu bedauert etwa Andrzej Sapkowski, Schöpfer von The Witcher, seine geringe Beteiligung an dessen Verfilmung – was innerhalb der Community zunehmend kritisch bewertet wird.
Blick nach vorn: Qualität vor Geschwindigkeit?
Abschließend lässt sich feststellen: Die Zeiten schnell produzierter Adaptionen ohne kreative Rückbindung neigen sich offenbar dem Ende zu. Geduld mag gefragt sein, doch die Aussicht auf sorgfältig umgesetzte Projekte verspricht weit mehr als eine flüchtige TV-Version – nicht nur für das Universum von ACOTAR.