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Accenture übernimmt Ziff Davis Connectivity-Sparte für 1,2 Milliarden Dollar

Wirtschaft / Tech / Internet / Médias
Par 24matins.de,  veröffentlicht am März 5, 2026 um 20:03 Uhr, geändert am März 5, 2026 um 20:03 Uhr.
Wirtschaft

Accenture / PR-ADN

Der IT-Dienstleister Accenture übernimmt für 1,2 Milliarden Dollar die Connectivity-Sparte von Ziff Davis. Mit dem Zukauf stärkt Accenture sein Portfolio im Bereich digitaler Kommunikation und erweitert seine globalen Dienstleistungen für Unternehmenskunden.

TL;DR

  • Accenture kauft Connectivity-Sparte von Ziff Davis für 1,2 Mrd. Dollar.
  • Ookla (Speedtest) und Downdetector wechseln damit den Besitzer.
  • Ziff Davis fokussiert sich künftig auf Kern-Medienmarken.

Strategischer Milliarden-Deal in der Tech-Branche

Mit einem Paukenschlag verändert sich die Eigentümerstruktur zweier weltweit genutzter Internetdienste: Die Connectivity-Sparte von Ziff Davis, zu der sowohl das bekannte Messinstrument Speedtest von Ookla als auch das Störungsportal Downdetector gehören, geht für eine Summe von 1,2 Milliarden Dollar an den Beratungsriesen Accenture. Der Betrag wird komplett in bar gezahlt – ein klares Zeichen für das Vertrauen in die kommerzielle Relevanz von Netzwerk- und Infrastrukturtools.

Ziff Davis vollzieht strategischen Rückzug aufs Kerngeschäft

Noch vor zehn Jahren hatte Ziff Davis die Plattform Ookla für vergleichsweise bescheidene 15 Millionen Dollar übernommen. Heute markiert der Verkauf einen bewussten Schwenk: Das Unternehmen will sich konsequenter auf seine tragenden Medienmarken wie IGN, Mashable oder Everyday Health konzentrieren. Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:

  • Einschnitte beim Redaktionsteam von Eurogamer.
  • Deutlicher Personalabbau bei VG247.
  • Umstrukturierungen im Segment Gaming-Journalismus.

Diese Maßnahmen illustrieren eine Fokussierung auf journalistische Kernkompetenzen, wohl mit dem Ziel, im volatilen Medienmarkt nachhaltiger zu bestehen.

Künstliche Intelligenz und Netzwerkinfrastruktur als Wachstumstreiber

Accenture, mit Sitz in Dublin, verweist ausdrücklich darauf, durch diese Übernahme seine führende Rolle im Bereich „end-to-end network intelligence services essential for AI-based transformation“ auszubauen. Hinter dieser Formulierung steht der Anspruch, Analyse- und Monitoring-Instrumente gezielt auf neue Anforderungen – wie etwa den Ausbau der 5G-Infrastruktur, steigende Bandbreitenbedarfe und Automatisierung durch Künstliche Intelligenz – zuzuschneiden.

Nächste Schritte: Übergangsphase bis zum Abschluss des Kaufs

Bis zur endgültigen Abwicklung des Deals dürfte es noch einige Monate dauern. In dieser Übergangszeit bleibt für Nutzerinnen und Nutzer alles beim Alten: Die betroffenen Services werden weiterhin von Ziff Davis betrieben. Mit einem Umsatz von rund 231 Millionen Dollar allein im vergangenen Jahr unterstreicht die Sparte jedoch, wie entscheidend digitale Netzwerkdienste für das Funktionieren unserer vernetzten Gesellschaft geworden sind.

Le Récap
  • TL;DR
  • Strategischer Milliarden-Deal in der Tech-Branche
  • Ziff Davis vollzieht strategischen Rückzug aufs Kerngeschäft
  • Künstliche Intelligenz und Netzwerkinfrastruktur als Wachstumstreiber
  • Nächste Schritte: Übergangsphase bis zum Abschluss des Kaufs
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