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Apple muss App Store in Brasilien für Drittanbieter öffnen

Technik / Apple / Technologie / Anwendungen
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Dezember 28, 2025 um 20:54 Uhr, geändert am Dezember 28, 2025 um 20:54 Uhr.
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ADN

Apple steht in Brasilien vor regulatorischem Druck und muss seinen App Store für alternative Zahlungsmethoden öffnen. Diese Entscheidung folgt ähnlichen Maßnahmen in anderen Ländern und könnte weitreichende Auswirkungen auf den digitalen Markt haben.

TL;DR

  • Apple erlaubt alternative Zahlungen und App-Stores in Brasilien.
  • Neue Kommissionsstruktur für externe Käufe und Downloads.
  • Druck der Behörden zwingt Apple zu Zugeständnissen.

Neues Kapitel für den App-Markt in Brasilien

Nachdem das brasilianische Wettbewerbsamt, der Administrative Council of Economic Defense (CADE), über Jahre wettbewerbsfeindliche Praktiken untersucht hatte, steht Apple nun unter spürbarem Druck. Um empfindliche Strafen zu vermeiden, lenkt der Technologieriese ein und verändert sein Geschäftsmodell auf dem brasilianischen Markt grundlegend. Die jüngste Einigung mit den Behörden läutet eine neue Ära ein: Nutzende von iPhones erhalten künftig mehr Wahlfreiheit bei digitalen Einkäufen.

Alternative Zahlungsmethoden und Drittanbieter-App-Stores

Einer der zentralen Punkte des Abkommens betrifft den Zugang zu alternativen Zahlungswegen. Künftig dürfen Entwickler für ihre Apps nicht nur Apples eigenes System verwenden, sondern auch externe Zahlungsdienste anbieten – sichtbar und gleichwertig zu den bisherigen Optionen. Außerdem öffnet sich das Ökosystem: Das Herunterladen von Anwendungen aus konkurrierenden App-Stores wird erstmals möglich, wobei Apple weiterhin sachliche Hinweise zum Schutz der Nutzer geben darf.

Klar definierte Kommissionsregelungen

Um Transparenz zu schaffen, wird ein neues Gebührenmodell eingeführt. Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:

  • Bietet eine App nur einfachen Text als externen Zahlungsweg an, entfällt die Gebühr vollständig.
  • Klickbare Links oder Buttons zu externen Zahlungen führen zu einer 15% Kommission.
  • Einkäufe im klassischen App Store werden wie bisher mit einer Gebühr zwischen 10% und 20% belegt.
  • Nutzt ein Entwickler zusätzlich das native Bezahlsystem, kommt ein Aufschlag von 5% hinzu.
  • Lädt man eine Anwendung über einen Drittanbieter-Store herunter, verlangt Apple einen sogenannten „Core Technology Fee“ von ebenfalls 5% pro Download.

Zunehmender internationaler Regulierungsdruck

Die aktuelle Entwicklung ist kein Einzelfall: In Brasilien hat die Einhaltung der Vorgaben für Apple jetzt höchste Priorität – binnen 105 Tagen müssen die Änderungen greifen. Andernfalls drohen Strafen bis zu 27 Millionen Dollar. Parallel dazu setzen auch die EU mit dem Digital Markets Act, sowie laufende Prozesse in den USA – etwa gegen Epic Games – den US-Konzern weiter unter Druck. Die einstigen Alleingänge im geschlossenen Ökosystem weichen Schritt für Schritt internationalen Anforderungen an mehr Offenheit und Wettbewerb.

Le Récap
  • TL;DR
  • Neues Kapitel für den App-Markt in Brasilien
  • Alternative Zahlungsmethoden und Drittanbieter-App-Stores
  • Klar definierte Kommissionsregelungen
  • Zunehmender internationaler Regulierungsdruck
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