Asus: Preiserhöhung bei ausgewählten Laptops und PC-Komponenten

Asus / PR-ADN
Der taiwanische Elektronikkonzern Asus hebt die Preise für ausgewählte Computer und Hardware-Komponenten an. Die Anpassung betrifft verschiedene Modelle und Bauteile, wobei wirtschaftliche Entwicklungen und gestiegene Produktionskosten als Gründe genannt werden.
TL;DR
- Asus erhöht ab Januar 2026 die Preise.
- Preisanstieg wegen hoher RAM-Nachfrage und Inflation.
- Auch Dell, Framework und bald Lenovo betroffen.
Preissteigerungen bei Asus: Ursachen und Hintergründe
Ab dem 5. Januar 2026 werden die Produkte von Asus teurer – ein Schritt, den das Unternehmen unmittelbar vor der renommierten CES in Las Vegas angekündigt hat. Der Hersteller reagiert damit auf erhebliche Marktverwerfungen, ausgelöst durch eine rapide wachsende Nachfrage nach RAM, die wiederum eng mit dem Boom der Künstlichen Intelligenz verbunden ist. In einer Mitteilung, die von TrendForce verbreitet wurde, betonte Liao Yi-Xiang, Leiter der Systemabteilung bei Asus, dass man trotz wirtschaftlicher Unsicherheiten an Investitionen in Qualität und technische Innovation festhalte. Dennoch ist der Druck durch die allgemeine Inflation für alle Akteure spürbar.
Kettenreaktion im Technologiesektor
Asus steht mit diesem Schritt keineswegs allein da: Branchenriesen wie Dell sowie das aufstrebende Unternehmen Framework haben ihre Preise bereits deutlich erhöht. Besonders bemerkenswert – trotz öffentlichkeitswirksamer Versprechen, Kunden in Krisenzeiten nicht zusätzlich zu belasten, verzeichnete Framework einen Preissprung von rund 50 Prozent. Experten gehen davon aus, dass weitere Größen wie Lenovo oder auch Acer zeitnah nachziehen könnten. Prognosen von TrendForce deuten bereits auf einen weltweiten Rückgang der Notebook-Auslieferungen um bis zu 10,1 Prozent im kommenden Jahr hin.
Mögliche Auswege für Verbraucher
Angesichts dieser Entwicklung stehen Käufer vor schwierigen Entscheidungen. Doch einige Strategien können helfen, finanzielle Belastungen abzufedern. Mehrere Faktoren erklären diese Empfehlungen:
- Kauf von generalüberholten oder gut erhaltenen gebrauchten Geräten.
- Nutzung von Rabattaktionen nach Feiertagen sowie Restpostenverkäufen.
- Konsultation spezialisierter Preisvergleichsseiten für aktuelle Angebote.
Blick auf den CES 2026 – Ein Sektor im Wandel
Die anstehende CES wird voraussichtlich nicht nur technologische Neuheiten zeigen, sondern auch den Preisdruck als dominierendes Thema setzen. Die aktuellen Entwicklungen offenbaren eindrücklich, wie sehr der IT-Sektor momentan zwischen Innovationsschub und wirtschaftlichen Herausforderungen balanciert – ein Spannungsfeld, das die Diskussionen in den kommenden Monaten prägen dürfte.