ChatGPT Go: Mehr Nachrichten & erweiterte Langzeitgedächtnis-Funktion mit GPT-5.2

OpenAI / PR-ADN
Mit der neuen Version GPT-5.2 erhält ChatGPT Go bedeutende Verbesserungen: Nutzer können nun mehr Nachrichten austauschen und von einer deutlich erweiterten Langzeitspeicherung profitieren, was die Interaktion effizienter und vielseitiger macht.
TL;DR
- OpenAI testet Werbung in ChatGPT für Erwachsene.
- Sensible Themen bleiben von Werbung ausgeschlossen.
- Neuer Tarif ChatGPT Go startet weltweit.
Werbung bei ChatGPT: OpenAI setzt auf neue Einnahmequelle
Das Unternehmen OpenAI, unter der Leitung von Sam Altman, plant eine bemerkenswerte Wende in seiner Geschäftsstrategie: Erstmals werden ausgewählte Nutzergruppen im populären KI-Chatbot ChatGPT mit Werbeeinblendungen konfrontiert. Damit beschreitet OpenAI einen Weg, den bisher kaum ein Anbieter generativer KI-Dienste gewagt hat.
Neue Tarifstruktur und weltweiter Rollout von ChatGPT Go
Parallel zum Start der Werbetests führt OpenAI das kostengünstige Abomodell ChatGPT Go international ein – nach der Premiere im Sommer 2025 in Indien nun auch in den USA und weiteren Ländern. Für monatlich acht Dollar erhalten Abonnenten deutlich mehr Nachrichten pro Tag, unbegrenzten Dateiupload und Bildgenerierung sowie Zugriff auf die schnelle Version des neuen GPT-5.2-Modells mit erweiterter Kontextfunktion.
Mehrere Optionen stehen künftig zur Auswahl:
- Kostenlose Nutzung: GPT-5.2 mini.
- Go: GPT-5.2 schnell, mit erweiterten Funktionen.
- Plus: GPT-5.2 im Modus „Reflexion“.
- Pro: GPT-5.2 Pro für anspruchsvolle Anwendungen.
Eingeschränkte Werbeplatzierung: Schutz sensibler Themen und Privatsphäre
Die Einbindung der Werbung erfolgt laut Angaben von OpenAI ausschließlich für erwachsene Nutzer – Jugendliche unter 18 Jahren werden ausdrücklich ausgenommen. Auch Abonnenten der Plus-, Pro- und Enterprise-Pakete sollen entsprechende Anzeigen sehen, wobei die Werbeinhalte klar als solche gekennzeichnet und als Banner am unteren Rand des Chats platziert werden.
Nicht weniger wichtig: Gespräche mit dem Chatbot dienen laut Unternehmen nicht dem Werbe-Targeting, die Privatsphäre bleibe gewahrt. Besonders sensible Bereiche wie physische oder mentale Gesundheit sowie politische Inhalte sind weiterhin tabu für Werbeanzeigen. Feedback-Runden mit Nutzern sind geplant, um das System fortlaufend zu justieren.
Zukunftsfrage: Akzeptanz der Nutzer im Spannungsfeld zwischen Wachstum und Vertrauen
Diese Öffnung gegenüber Werbung zeigt zweifellos den wirtschaftlichen Druck – aber auch das Bemühen um breite Zugänglichkeit zu Künstlicher Intelligenz. Doch ob die Kundschaft diesen Schritt begrüßt oder skeptisch betrachtet, bleibt offen. Schließlich basiert das Vertrauen in ChatGPT vor allem auf Diskretion und Neutralität – Eigenschaften, die auch künftig nicht aufs Spiel gesetzt werden dürfen.