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Emmanuel Macron besucht Indien: Gespräche und Rafale-Deal im Fokus

Welt / International / Emmanuel Macron / Indien
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Februar 17, 2026 um 15:24 Uhr, geändert am Februar 17, 2026 um 15:25 Uhr.
Welt

Gros plan d'un jet Rafale en plein vol à travers un ciel bleu clair, mettant en valeur son design élégant et sa précision.

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron reist am Dienstag nach Indien, wo er Premierminister Narendra Modi trifft. Im Mittelpunkt stehen strategische Partnerschaften und die mögliche Ausweitung des Rafale-Kampfflugzeuggeschäfts zwischen beiden Ländern.

TL;DR

  • Frankreich und Indien vertiefen ihre strategische Partnerschaft.
  • Großaufträge für französische Rüstung und Hightech in Indien.
  • Uneinigkeit über Russland, aber pragmatischer Dialog bleibt.

Eine Partnerschaft im Wandel: Frankreich und Indien nähern sich an

Mit seinem erneuten Besuch in Indien vom 17. bis 19. Februar 2026 setzt Emmanuel Macron ein Zeichen: Die Beziehungen zwischen Paris und Neu-Delhi gewinnen spürbar an Dynamik. Zum vierten Mal seit 2018 reist der französische Präsident in das aufstrebende Land, diesmal begleitet von mehr als hundert Spitzenvertretern der französischen Wirtschaft – darunter die Chefs von EDF, Schneider Electric und Dassault Aviation. Die Wahl der Stationen Mumbai und Neu-Delhi unterstreicht die wirtschaftliche wie auch diplomatische Bedeutung dieses Treffens.

Sicherheit, Handel und Technologie als Motoren der Kooperation

Im Fokus der Gespräche stand vor allem das Ziel, den strategischen Schulterschluss zwischen beiden Ländern zu festigen. Angesichts des wachsenden Drucks durch die USA sowie der zunehmenden Machtentfaltung Chinas rückt die gemeinsame Suche nach größerer strategischer Autonomie ins Zentrum. Für die indische Regierung, unter Druck wegen ihrer russischen Energieimporte, bietet Frankreich eine attraktive Alternative zu den bisherigen Partnern. Der Politologe Christophe Jaffrelot betont, dass für Neu-Delhi mittlerweile auch mittelgroße Mächte wie Frankreich immer wichtiger werden.

Kampfjets, KI-Gipfel und neue Wirtschaftsbereiche

Die Zusammenarbeit wird nun mit mehreren Großprojekten untermauert. Besonders im Rampenlicht steht der mögliche Abschluss eines weiteren Mega-Deals über den Kauf von 114 Rafale-Kampfflugzeugen. Mit einem geschätzten Volumen von rund 30 Milliarden Euro wäre dies einer der größten Rüstungsaufträge Europas in jüngster Zeit – erste Genehmigungen liegen bereits vor. Ergänzend dazu wird erstmals eine Produktionslinie für Airbus-Hubschrauber H125 in Indien eröffnet, was auf einen Technologietransfer abzielt. Neben der Verteidigung rücken zudem Sektoren wie Gesundheit, digitale Technologien und insbesondere Künstliche Intelligenz (KI) ins Zentrum des Interesses.

Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:

  • Sicherheit und Verteidigung: Vertragserwartung für Rafale-Kampfflugzeuge.
  • Zukunftstechnologien: Gemeinsamer Gipfel zur Künstlichen Intelligenz geplant.
  • Wirtschaftskooperation: Neue Impulse nach Freihandelsabkommen der EU.

Differenzen bleiben – doch persönlicher Draht erleichtert Kompromisse

Ungeachtet aller Gemeinsamkeiten gibt es weiterhin Reibungspunkte: Das Schweigen Indiens zur russischen Invasion in der Ukraine bleibt ein Streitpunkt. Dennoch setzen beide Seiten auf Pragmatismus; so lange Neu-Delhi seine Importe fossiler Energieträger aus Russland begrenzt hält, überwiegt aus französischer Sicht das Gemeinsame gegenüber dem Trennenden. Auffällig ist zudem das gute persönliche Verhältnis zwischen Macron und seinem indischen Amtskollegen Narendra Modi: Gegenseitige Besuche bei nationalen Feiern und demonstrative Nähe unterstreichen eine flexible Diplomatie im Zeitalter globaler Unsicherheiten.

Le Récap
  • TL;DR
  • Eine Partnerschaft im Wandel: Frankreich und Indien nähern sich an
  • Sicherheit, Handel und Technologie als Motoren der Kooperation
  • Kampfjets, KI-Gipfel und neue Wirtschaftsbereiche
  • Differenzen bleiben – doch persönlicher Draht erleichtert Kompromisse
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