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Frankreich plant Truppenentsendung in die Ukraine bei Waffenstillstand

Welt / International / Ukraine / Army
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 7, 2026 um 21:57 Uhr, geändert am Januar 7, 2026 um 21:57 Uhr.
Welt

ADN

Frankreich prüft derzeit die Möglichkeit, nach einem möglichen Waffenstillstand mehrere tausend Soldaten in die Ukraine zu entsenden. Ziel wäre es, zur Stabilisierung des Landes und zur Überwachung der Friedensbedingungen beizutragen.

TL;DR

  • Frankreich erwägt Truppeneinsatz in der Ukraine.
  • Multinationale Mission an Waffenstillstand geknüpft.
  • Uneinigkeit und Unsicherheit unter europäischen Partnern.

Wachsende Unsicherheiten trotz französischer Initiative

Als Emmanuel Macron auf dem Treffen der sogenannten Koalition der Freiwilligen in Paris am 6. Januar 2026 von einer möglichen Entsendung „mehrerer Tausend“ französischer Soldaten in die Ukraine sprach, war dies mehr als nur ein diplomatischer Fingerzeig. Die fast vier Jahre andauernde Invasion durch Russland, deren Ende nicht absehbar scheint, sorgt für eine immer gedrücktere Stimmung bei den westlichen Verbündeten. Ein belastbarer Waffenstillstand, so wird deutlich, hängt unverändert vom Kalkül des Kremls ab.

Zögerliche Geschlossenheit: Die multinationale Vision und ihre Hürden

Die europäische Staatengemeinschaft präsentierte gemeinsam mit Vertretern aus Kanda, der NATO, der EU sowie zwei Abgesandten des US-amerikanischen Politikers Donald Trump, namentlich Steve Witkoff und Jared Kushner, eine ambitionierte Erklärung. Diese sieht die Bildung einer von Europäern geführten, multinationalen Sicherheitsmission vor – allerdings ausdrücklich erst nach einem tatsächlichen Waffenstillstand, und mit amerikanischer „Unterstützung“. Aus Sicht des Élysée-Palasts bedeutet das erstmals eine echte „operationelle Annäherung“ zwischen den europäischen Akteuren, der Ukraine und den Vereinigten Staaten. Das Ziel: robuste Sicherheitsgarantien, die glaubwürdig wirken.

Mehrere Faktoren erklären diese vorsichtige Herangehensweise:

  • Kriegsüberwachung: Überwachung eines Waffenstillstands unter US-Führung;
  • Sicherheitsmechanismen: Solidarität bei neuerlichen russischen Angriffen;
  • Einsatzbereitschaft: Interventionen bleiben ohne konkrete amerikanische Zusagen vage.

Divergierende Stimmen im Bündnis – Uneinheitlichkeit bleibt spürbar

Einigkeit demonstriert das Bündnis indes nur nach außen. Während sich Italiens Regierung offen gegen jedwede Truppenentsendung stemmt, stellt Kanzler Friedrich Merz für Deutschland allenfalls Hilfe für angrenzende NATO-Staaten in Aussicht. Der polnische Premierminister Donald Tusk betont wiederum, dass jede Beteiligung letztlich von einem glaubhaften Friedensschluss abhängig ist. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj, dem die schriftliche Fixierung der westlichen Absichten wichtig erscheint, sieht weiterhin offene Fragen – insbesondere angesichts russischer Forderungen nach Gebietsabtretungen.

Blick nach Moskau: Diplomatische Bemühungen am Limit?

Trotz intensiver Kontakte zwischen US- und russischen Unterhändlern bleibt eine Einigung über die zentralen territorialen Streitpunkte bislang aus. Der Kremlchef bleibt hart – seine Ziele will er notfalls militärisch durchsetzen. Wie es Kanzler Merz ausdrückt: Kompromisse werden nötig sein, doch derzeit sind sie nicht in Sichtweite. Das Schicksal eines stabilen Friedens steht damit weiter auf wackligen Beinen.

Le Récap
  • TL;DR
  • Wachsende Unsicherheiten trotz französischer Initiative
  • Zögerliche Geschlossenheit: Die multinationale Vision und ihre Hürden
  • Divergierende Stimmen im Bündnis – Uneinheitlichkeit bleibt spürbar
  • Blick nach Moskau: Diplomatische Bemühungen am Limit?
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