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Gefährliche Keime auf Geldscheinen: Was ein Mikrobiologe warnt

Gesundheit / Hygiene / Santé / Quotidien
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Dezember 29, 2025 um 10:08 Uhr, geändert am Dezember 29, 2025 um 10:08 Uhr.
Gesundheit

ADN

Bargeld, das täglich durch viele Hände geht, ist laut Expertenmeinung mit einer Vielzahl von Mikroorganismen belastet. Ein Mikrobiologe warnt: Unsere Geldscheine sind wahre Tummelplätze für Bakterien und Keime des Alltags.

TL;DR

  • Bargeld beherbergt zahlreiche unsichtbare Mikroorganismen.
  • Hygiene nach Kontakt mit Geld ist entscheidend.
  • Kurzfristiger Kontakt für Gesunde meist ungefährlich.

Die verborgene Welt in unseren Geldbörsen

Täglich greifen wir ganz selbstverständlich zum Portemonnaie, wenn es darum geht, im Supermarkt oder beim Bäcker zu bezahlen. Doch kaum jemand ahnt, dass sich auf Bargeld regelrechte Mikrokosmen verbergen. Die Mikrobiologin Dr Shweta hat kürzlich mit einer aufschlussreichen Laboruntersuchung diesen unsichtbaren Alltag dokumentiert – und dabei ein beunruhigendes Ergebnis erzielt: Auf Banknoten und Münzen tummeln sich Pilzkolonien in unerwarteter Vielfalt.

Was Laboranalysen sichtbar machen

Für ihr Experiment platzierte Dr Shweta einen gewöhnlichen Geldschein auf einer Nährstoffplatte. Nach einigen Tagen der Inkubation zeigte sich unter dem Mikroskop eine bunte Landschaft aus flauschigen, farbenfrohen Pilzkolonien. Was Wissenschaftler als „unsichtbaren Schmutz“ bezeichnen, wurde so eindrucksvoll sichtbar gemacht: Der scheinbar harmlose Schein entpuppte sich als wahres Biotop für Mikroorganismen.

Bargeld als idealer Überträger von Keimen

Wie kommt es dazu, dass Bargeld für Mikroben so attraktiv ist? Die Gründe sind vielfältig:

  • Bargeld wechselt ständig zwischen unterschiedlichsten Händen und Orten – von der Supermarktkasse über Busse bis hin zu Krankenhäusern.
  • Die Struktur des Papiergelds, verwendete Farben und selbst die Oberfläche von Münzen bieten zahlreiche Schlupfwinkel für Keime.
  • Zudem sorgen Wärme und Feuchtigkeit in Hosentaschen für ideale Lebensbedingungen.

Dennoch gibt es Entwarnung für den Großteil der Bevölkerung: Für gesunde Menschen birgt der kurze Kontakt mit solchen Mikroorganismen kaum ein Risiko. Gefahr besteht vor allem dann, wenn nach dem Umgang mit Bargeld das Gesicht berührt oder Lebensmittel ohne Händewaschen verarbeitet werden – besonders anfällig sind Menschen mit geschwächtem Immunsystem.

Einfache Hygienemaßnahmen schützen im Alltag

Vor diesem Hintergrund betont Dr Shweta die Bedeutung einer konsequenten Händehygiene. Regelmäßiges Händewaschen nach dem Anfassen von Scheinen und Münzen bleibt der effektivste Schutz. Alternativ kann auch ein Desinfektionsmittel genutzt werden, falls kein Wasser verfügbar ist. Mit etwas Aufmerksamkeit im Alltag lässt sich so das Risiko minimieren – und Bargeld weiterhin bedenkenlos nutzen.

Le Récap
  • TL;DR
  • Die verborgene Welt in unseren Geldbörsen
  • Was Laboranalysen sichtbar machen
  • Bargeld als idealer Überträger von Keimen
  • Einfache Hygienemaßnahmen schützen im Alltag
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