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Gesundheitsrisiko: Sonnencremes von Temu, Shein und AliExpress im Test

Gesundheit
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Juli 8, 2026 um 21:30 Uhr, geändert am Juli 8, 2026 um 21:30 Uhr.
Gesundheit

Der Online-Handel mit Sonnencremes auf Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress sorgt für Besorgnis bei Verbraucherschützern: Zweifel an Wirksamkeit, Inhaltsstoffen und Sicherheit der Produkte rücken potenzielle Gesundheitsrisiken zunehmend in den Fokus.

TL;DR

  • 90 % getestete Sonnencremes in Frankreich mangelhaft.
  • Probleme auf Temu, Shein und AliExpress.
  • Produkte zurückgerufen, Behörden informiert.

Mangelhafte Sonnenschutzmittel auf Online-Marktplätzen

Eine aktuelle Untersuchung sorgt für Aufsehen: Von zehn in Frankreich getesteten Sonnencremes, die über bekannte Online-Plattformen wie Temu, Shein und AliExpress verkauft wurden, entsprachen neun Produkte nicht den geltenden Sicherheitsstandards. Das Ergebnis wirft ein beunruhigendes Licht auf die Kontrollen bei der Einfuhr und Vermarktung von Kosmetika, insbesondere über internationale Marktplätze.

Kritische Defizite bei Sicherheit und Kennzeichnung

Nicht selten entpuppten sich die erworbenen Cremes als problematisch: Entweder erfüllten sie den beworbenen Schutz vor UV-Strahlung nicht oder wiesen fehlerhafte Etikettierung auf. In mehreren Fällen fehlten elementare Angaben zur Anwendungssicherheit oder zu Inhaltsstoffen – beides Anforderungen der europäischen Kosmetikverordnung. Auch eine klare Identifikation der verantwortlichen Hersteller war meist nicht gegeben, was im Ernstfall die Rückverfolgung erschwert.

Maßnahmen und Reaktionen der Behörden

Angesichts dieser alarmierenden Befunde reagierten die zuständigen Stellen umgehend. Zahlreiche Produkte wurden aus dem Sortiment genommen; zusätzlich erfolgten Meldungen an die französischen Überwachungsbehörden sowie an europäische Partnerinstitutionen. Die Behörden raten Verbraucherinnen und Verbrauchern daher zu besonderer Vorsicht beim Kauf von Pflegeprodukten über internationale Plattformen. Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:

  • Mangelnde Transparenz bei Herstellern und Inhaltsstoffen,
  • Nicht geprüfte Wirksamkeit des Sonnenschutzes,
  • Erschwerte Durchsetzung europäischer Standards gegenüber Drittanbietern.

Längerfristige Folgen für Konsumenten und Anbieter

Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass der Kauf von preiswerten Pflegeprodukten über Plattformen wie Shein, Temu oder AliExpress mit erheblichen Risiken verbunden sein kann – insbesondere für Menschen mit sensibler Haut oder Kinder. Zudem stehen auch die Plattformbetreiber zunehmend unter Druck, strengere Kontrollmechanismen zu etablieren. Bleibt abzuwarten, ob sich daraus ein nachhaltiger Kurswechsel im grenzüberschreitenden Online-Handel ergibt oder ob Einzelfälle weiterhin die Regel bleiben werden.

Le Récap
  • TL;DR
  • Mangelhafte Sonnenschutzmittel auf Online-Marktplätzen
  • Kritische Defizite bei Sicherheit und Kennzeichnung
  • Maßnahmen und Reaktionen der Behörden
  • Längerfristige Folgen für Konsumenten und Anbieter
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