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Grippe im Januar: Diese Regionen sind bei Kindern besonders betroffen

Gesundheit / Gesundheit / Kind / Grippe
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 15, 2026 um 15:06 Uhr, geändert am Januar 15, 2026 um 15:06 Uhr.
Gesundheit

ADN

Im Januar verzeichnen die französischen Gesundheitsbehörden einen deutlichen Anstieg der Grippefälle bei Kindern. Besonders betroffen sind dabei bestimmte Départements, die nun erstmals genauer benannt wurden und im Fokus der Aufmerksamkeit stehen.

TL;DR

  • Grippewelle erlebt überraschendes Comeback bei Kindern.
  • Regionale Belastung und steigende Klinikaufnahmen bei Jüngsten.
  • Trotz Impfsteigerung bleibt Sterblichkeit hoch.

Unverhoffte Rückkehr der Grippewelle nach den Feiertagen

Nachdem sich die Situation rund um die Grippeepidemie nach dem ersten Höhepunkt zum Jahreswechsel eigentlich beruhigt hatte, überrascht nun ein erneuter Anstieg der Infektionen. Besonders alarmierend ist, dass vor allem Kinder unter 15 Jahren das aktuelle Geschehen dominieren. Laut aktuellen Analysen von Santé publique France werden deutlich mehr Kinder wegen Grippesymptomen in Praxen und Notaufnahmen behandelt. Die Unsicherheit darüber, welche Auswirkungen dieser Trend auf das ohnehin belastete Gesundheitssystem haben könnte, bereitet den Verantwortlichen zunehmend Sorge.

Junge Altersgruppen besonders betroffen – regionale Unterschiede sichtbar

Ein genauer Blick auf die Statistiken offenbart, dass einzelne Regionen besonders starke Belastungen verzeichnen. So liegen die Notaufnahmeraten bei Kleinkindern zwischen 0 und 4 Jahren in Corse-du-Sud, Haut-Rhin sowie im Val-de-Marne auf Rekordniveau – mit bis zu 18.604 Fällen je 100.000 Kinder. Auch die Altersgruppe der 5- bis 15-Jährigen bleibt nicht verschont, wobei auch hier die Korsika-Region auffällig betroffen ist. Trotz eines leichten Rückgangs der Gesamtzahlen in den Krankenhäusern zeichnet sich bei den jüngsten Patientinnen und Patienten inzwischen wieder eine Zunahme der Krankenhausaufenthalte ab.

Druck auf das Gesundheitssystem wächst erneut

Mehrere Faktoren erklären diese Entwicklung:

  • Schnelle Ausbreitung des Virus unter Kindern verstärkt Infektionsketten.
  • Mögliches Überspringen auf Erwachsene könnte Behandlungskapazitäten weiter belasten.
  • Neben der Grippe zeigen andere Winterinfekte wie die Bronchiolitis erstmals landesweit einen Rückgang.

Während La Réunion bislang weitgehend verschont blieb, wird nun auch dort eine Rückkehr des Virus befürchtet. Das macht Prognosen für die kommenden Wochen schwierig.

Mortalitätsrate bleibt hoch – Impfquote hinter Erwartungen zurück

Mit Blick auf den menschlichen Tribut stellt sich die Lage ernüchternd dar: Der Anteil an Todesfällen im Zusammenhang mit der Influenza steigt weiter an und betrifft vor allem ältere Menschen. Mit aktuell etwa 7,2 Prozent liegt er fast auf dem Höchststand des vergangenen Winters. Fast 17.600 Todesfälle wurden in der vorherigen Saison verzeichnet – eine Folge unter anderem einer zu niedrigen Impfquote. Zwar wurde heuer ein leichter Anstieg der Impfraten bei Personen über 65 Jahren (jetzt 53 Prozent) gemeldet, doch die von den Behörden angestrebten Ziele bleiben weiterhin unerreicht. Angesichts der unsicheren Entwicklung richten nun viele ihren Blick gespannt auf die nächste Wochenstatistik, um schnell reagieren zu können.

Le Récap
  • TL;DR
  • Unverhoffte Rückkehr der Grippewelle nach den Feiertagen
  • Junge Altersgruppen besonders betroffen – regionale Unterschiede sichtbar
  • Druck auf das Gesundheitssystem wächst erneut
  • Mortalitätsrate bleibt hoch – Impfquote hinter Erwartungen zurück
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