Guy Ritchie kämpft mit Problemen bei In the Grey Produktion

Black Bear Pictures / PR-ADN
Guy Ritchie steht mit seinem neuesten Filmprojekt vor Herausforderungen: In the Grey scheint nicht wie erwartet voranzukommen. Produktionsprobleme und Unsicherheiten bei der Realisierung werfen Fragen zur Zukunft des Films und zur Rolle des Regisseurs auf.
TL;DR
- „In the Grey“ scheitert trotz Star-Besetzung am Box-Office.
- Starke Konkurrenz verdrängt Guy Ritchies Actionfilm.
- Hoffnung bleibt auf spätere VOD-Erfolge.
Ein verheißungsvoller Start – und doch ein Flop
Auf den ersten Blick schien der neue Actionfilm „In the Grey“ von Guy Ritchie alle Zutaten für einen Blockbuster zu besitzen. Mit bekannten Namen wie Henry Cavill, Jake Gyllenhaal, einer hochkarätigen Besetzung um Eiza González, Kris Hivju und Rosamund Pike, sowie einer klassischen Heist-Story versprach der Film Spannung: Eine Eliteeinheit versucht, eine Milliarde Dollar zu sichern – ein scheinbar unschlagbares Rezept für das breite Publikum.
Kassenmisserfolg trotz großer Namen
Tatsächlich aber zeigte sich bereits am Premierenwochenende, dass das Publikum anders entschied. Ernüchternde Einspielergebnisse von nur etwa 2,9 Millionen Dollar in den USA und 5,2 Millionen international stehen einem Produktionsbudget zwischen 40 und 60 Millionen Dollar gegenüber. Für den ohnehin angeschlagenen Verleiher Black Bear Pictures, der zuletzt mit „Christy“ ebenfalls einen Fehlschlag verkraften musste, ist dies ein weiterer herber Rückschlag.
Konkurrenz drängt „In the Grey“ ins Abseits
Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:
- Konkurrenz: Zeitgleich lockten alternative Blockbuster wie „Michael“, „Le Diable s’habille en Prada 2“ oder „Obsession“ von Curry Barker viele Zuschauer an.
- Mortal Kombat 2: Selbst dieser Titel, dessen Zukunft ungewiss scheint, zog weiterhin Fans an.
- Kritik: Während das Fachpublikum gespalten war (48 % auf Rotten Tomatoes), war das Kinopublikum wohlwollender (83 % positive Stimmen und eine ordentliche CinemaScore-Bewertung).
Zweifel am Erfolgsrezept von Guy Ritchie?
Besorgniserregend: Für Regisseur Guy Ritchie, einst mit Filmen wie „Snatch“ oder dem Realfilm von „Aladdin“ gefeiert, reiht sich damit ein weiterer Misserfolg in eine Serie enttäuschender Kinostarts ein. Auch seine jüngsten Werke – „Operation Fortune: Ruse de Guerre“, „The Covenant“ (ebenfalls mit Gyllenhaal) und „The Ministry of Ungentlemanly Warfare“ (mit Cavill) – blieben kommerziell hinter den Erwartungen zurück.
Bleibt die Hoffnung auf die digitale Zweitverwertung: Vielleicht gelingt es „In the Grey“, zumindest auf Streaming-Plattformen oder per Video-on-Demand noch Fuß zu fassen. Im Augenblick jedoch bleibt die Zukunft dieses einst hochgehandelten Projekts fraglich.