John Ritter: Legendärer Gastauftritt als Androide in Buffy

20th Century Fox / PR-ADN
John Ritter hinterließ einen bleibenden Eindruck in der Kultserie Buffy – Im Bann der Dämonen, als er in einer denkwürdigen Episode die Rolle eines Androiden übernahm und damit eine der ungewöhnlichsten Figuren des Serienuniversums verkörperte.
TL;DR
- Roboter spielten zentrale Rollen in Buffy.
- John Ritter als Ted prägte die Serie nachhaltig.
- Fast hätte Britney Spears einen Gastauftritt gehabt.
Ein überraschender Feind: Roboter in Sunnydale
Wer an die Kultserie Buffy gegen die Vampire denkt, dem kommen meist dämonische Gegner und göttliche Bedrohungen in den Sinn. Doch gerade das Auftauchen von Robotern brachte eine frische Dimension ins Serienuniversum, die viele Fans noch heute fasziniert. Bereits in der zweiten Staffel tritt ein Charakter auf, der sich als Android entpuppt – und somit den Grundstein für weitere technologische Gegenspieler legt.
Ted: Ein Meilenstein dank John Ritter
Der scheinbar harmlose Ted, gespielt von dem damals bereits populären John Ritter, wirkt zunächst wie der ideale neue Freund von Buffys Mutter. Doch diese Perfektion weckt nicht nur bei Buffy selbst Misstrauen – auch das Publikum wird geschickt getäuscht. Ritters nuanciertes Spiel vermittelt die unterschwellige Gefahr meisterhaft, was ihm sowohl unter den Darstellern als auch im Produktionsteam Respekt einbringt. Die Erinnerungen an intensive Maskensitzungen und seine außergewöhnliche Hingabe sind bis heute Gesprächsthema unter den Machern, wie insbesondere der Spezialeffekte-Experte John Vulich betont.
Anhaltende Wirkung hinter den Kulissen
Mehrere Faktoren erklären diese bleibende Wirkung:
- John Ritters Engagement inspirierte die Drehbuchautoren dazu, das Motiv der künstlichen Intelligenz weiter auszubauen.
- Szenen am Set zeugen von besonderer Verbundenheit – etwa als Ritter seiner Kollegin Alyson Hannigan spontan einen geliebten Requisiten-T-Shirt schenkte.
- Noch Jahre später erinnern sich Crew und Cast mit großer Sympathie an diesen besonderen Gastauftritt.
Nicht realisierte Pläne: Popstar trifft Kultserie?
Wenig bekannt ist, dass beinahe ein weiterer prominenter Roboter seinen Weg nach Sunnydale gefunden hätte: Für die Episode rund um April, eine künstlich erschaffene Traumfreundin des zwielichtigen Warren, erwog die Produktion tatsächlich eine Verpflichtung von Popikone Britney Spears. Laut Serienschöpfer Joss Whedon entstanden daraus sogar mehrere Storyideen. Letztlich scheiterte das Vorhaben jedoch am vollen Terminplan der Sängerin. Ironischerweise begegneten sich Spears und Hannigan erst Jahre später – jedoch nicht in Sunnydale, sondern am Set von „How I Met Your Mother“.
Trotz ihres augenscheinlichen Nebenrollenstatus‘ markiert die Präsenz von Robotern eine kreative Stärke von Buffy: Immer wieder gelingt es der Serie, ihre Kernthemen zu erneuern und popkulturelle Überraschungen einzuflechten – zur Freude eines generationenübergreifenden Publikums.