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KI und Recht: Gerichtliche Herausforderungen für ChatGPT und Künstliche Intelligenz

Technik / Tech / OpenAI / ChatGPT
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 9, 2026 um 20:43 Uhr, geändert am Januar 9, 2026 um 20:43 Uhr.
Technik

OpenAI / PR-ADN

Künstliche Intelligenz wie ChatGPT steht zunehmend im Fokus rechtlicher Auseinandersetzungen. Gerichte müssen klären, wie Verantwortung, Haftung und Datenschutz im Umgang mit lernenden Systemen geregelt werden können, um Missbrauch und Fehlentwicklungen zu verhindern.

TL;DR

  • Gericht fordert Herausgabe von 20 Millionen ChatGPT-Logs.
  • KI-Anbieter speichern meist umfangreiche Nutzerdaten.
  • Lokale KI-Lösungen bieten mehr Datenschutzkontrolle.

Vertraulichkeit unter Druck: ChatGPT und die Justiz

Eine jüngste gerichtliche Anordnung zwingt OpenAI, rund 20 Millionen Protokolle des KI-Systems ChatGPT offenzulegen – angeblich anonymisiert, doch der Vorgang wirft grundsätzliche Fragen zur Handhabung persönlicher Daten durch Künstliche Intelligenz-Anbieter auf. Im Kern steht ein Streit um Urheberrechte, doch das wahre Ausmaß offenbart sich in der schieren Menge der gesammelten Informationen: Ursprünglich war sogar von 120 Millionen Datensätzen die Rede, was das immense Volumen und die potenzielle Brisanz dieser Datenbanken deutlich macht.

No-Logs-Prinzip: Ein Vergleich zu VPN-Diensten

Während führende VPN-Anbieter, etwa Windscribe, mit einer strikten „No-Logs-Policy“ operieren und keinerlei nutzerbezogene Daten speichern – wie ein Gerichtsfall in Griechenland demonstrierte –, gehen Anbieter von KI-basierten Chatbots gänzlich anders vor. Hier werden sowohl Konversationen als auch Metadaten wie Gerätetyp oder Standort häufig für längere Zeit archiviert.

Die Unterschiede zwischen beiden Branchen lassen sich folgendermaßen zusammenfassen:

  • VPN-Anbieter: Durch konsequente No-Logs-Strategien stehen Behörden bei Nachfragen vor leeren Händen.
  • KI-Chatbots: Die meisten speichern nicht nur Inhalte, sondern auch Kontextinformationen der Nutzer.

Nutzerinteressen im Spannungsfeld zwischen Praxis und Rechtsprechung

Die Tatsache, dass Chatbot-Unterhaltungen oft bis zur manuellen Löschung aufbewahrt werden, verschärft die Unsicherheit vieler Nutzer. Die Diskrepanz zwischen den vollmundigen Versprechen in Datenschutzerklärungen und den tatsächlichen rechtlichen Verpflichtungen zeigt sich exemplarisch an einem früheren Rechtsstreit zwischen der Tageszeitung The New York Times und OpenAI: Bestimmte Inhalte mussten dort dauerhaft gespeichert bleiben. Der Cybersicherheitsexperte Dr. Ilia Kolochenko (ImmuniWeb) mahnt daher zur Vorsicht – alles, was mit einer KI geteilt wird, könnte im Ernstfall zum Beweismittel werden.

Möglichkeiten für mehr Kontrolle über persönliche Daten

Angesichts der wachsenden Allgegenwärtigkeit von KI am Arbeitsplatz erscheinen vollständige Verzichtslösungen unrealistisch. Dennoch bieten lokal laufende Modelle wie „Lumo“ von Proton, deren Verarbeitung direkt auf dem Endgerät erfolgt, eine wirksame Alternative für mehr Datenschutz – auch wenn sie oft weniger leistungsfähig sind als cloudbasierte Systeme. Grundsätzlich sollte vor jeder Preisgabe sensibler Daten die jeweilige Datenschutzerklärung sorgfältig geprüft werden. Eine Kombination aus verantwortungsvollem VPN-Einsatz und bevorzugt lokalen KI-Lösungen kann helfen, Risiken durch massenhafte Datenspeicherung bei großen Anbietern wie OpenAI spürbar einzudämmen.

Le Récap
  • TL;DR
  • Vertraulichkeit unter Druck: ChatGPT und die Justiz
  • No-Logs-Prinzip: Ein Vergleich zu VPN-Diensten
  • Nutzerinteressen im Spannungsfeld zwischen Praxis und Rechtsprechung
  • Möglichkeiten für mehr Kontrolle über persönliche Daten
Erfahren Sie mehr
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