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Kritische Öl- und Gasangriffe im Nahen Osten sorgen weltweit für Alarm

Welt / International / Oil / Middle East
Par 24matins.de,  veröffentlicht am März 19, 2026 um 15:49 Uhr, geändert am März 19, 2026 um 15:49 Uhr.
Welt

ADN

Angriffe auf zentrale Gas- und Ölanlagen im Nahen Osten haben weltweit Besorgnis ausgelöst. Die Bedrohung der Energieversorgung rückt geopolitische Risiken erneut in den Fokus und sorgt für Unruhe an den globalen Märkten.

TL;DR

  • Gezielte Angriffe auf Energieanlagen im Golf verschärfen Krisen.
  • Globale Gas- und Ölversorgung zunehmend gefährdet.
  • Eskalation zwischen USA, Israel und Iran destabilisiert Region.

Anhaltende Angriffe auf kritische Energieinfrastruktur im Golf

Seit Ende Februar 2026 spitzt sich die Lage im Nahen Osten weiter zu: Die ohnehin schon angespannte Region erlebt eine beispiellose Serie von Angriffen auf zentrale Energieinfrastrukturen. Das jüngste Aufflammen des Konflikts zwischen den USA, Israel und dem Iran hat zahlreiche Schlüsselstandorte in Ländern wie dem Katar, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien sowie dem Iran selbst ins Visier genommen.

Schwere Schäden an zentralen Anlagen

Besonders schwer getroffen wurde der Komplex von Ras Laffan im Norden Katars – die weltweit größte Anlage zur Verflüssigung von Erdgas. Wiederholte Angriffe, die iranischen Ursprungs sein sollen, richteten erhebliche Sachschäden an und führten zu ausgedehnten Bränden, wie die staatliche Gesellschaft QatarEnergy berichtet. Trotz massiver Zerstörungen bleibt der Wüstenstaat bislang vertragstreu gegenüber internationalen Partnern wie Total, Shell oder Sinopec, doch Unsicherheit prägt zunehmend das Geschäft mit langfristigen Lieferungen von LNG (Flüssigerdgas).

Zunehmende Eskalation und Kettenreaktionen in der Region

Die Reaktionen blieben nicht aus: Angeblich bombardierte Israel als Vergeltung das strategisch bedeutsame Offshore-Feld South Pars, das nahezu 70 % des iranischen Gasbedarfs deckt. Auch amerikanische Streitkräfte griffen laut Berichten die Insel Kharg an – einen Umschlagplatz für 90 % der iranischen Rohölexporte. Darüber hinaus wurden weitere Standorte Ziel von Angriffen:

  • Ruwais (VAE): Aktivitäten der viertgrößten Raffinerie nach Drohnenangriff vorübergehend gestoppt.
  • Ras Tanura (Saudi-Arabien): Wichtige Raffinerie nach iranischem Drohnenangriff kurzfristig außer Betrieb.
  • Ile de Kharg (Iran): Amerikanischer Luftschlag ohne gemeldete Opfer oder Lieferausfälle laut Teheran.

Blick auf die weltweite Energiesicherheit

Mit jeder neuen Attacke wächst die Sorge um die globale Versorgungssicherheit bei Gas und Öl. Warnungen und Drohungen – etwa vom früheren US-Präsidenten Donald Trump, der sogar mit der „vollständigen Vernichtung“ kritischer Förderstätten droht – verstärken die Unsicherheit auf den internationalen Märkten. In Fachkreisen und westlichen Hauptstädten stellt sich immer drängender die Frage: Wie weit könnte diese Eskalationsspirale noch reichen?

Le Récap
  • TL;DR
  • Anhaltende Angriffe auf kritische Energieinfrastruktur im Golf
  • Schwere Schäden an zentralen Anlagen
  • Zunehmende Eskalation und Kettenreaktionen in der Region
  • Blick auf die weltweite Energiesicherheit
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