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Perplexity: Datenschutzverletzungen und Risiken für Nutzerdaten enthüllt

Technik / Technologie / KI / Perplexity
Par 24matins.de,  veröffentlicht am April 5, 2026 um 14:59 Uhr, geändert am April 5, 2026 um 14:59 Uhr.
Technik

Perplexity / PR-ADN

Das auf künstlicher Intelligenz basierende Unternehmen Perplexity steht im Mittelpunkt von Vorwürfen, die den unsachgemäßen Umgang mit sensiblen Nutzerdaten betreffen. Datenschützer werfen dem Anbieter mangelnde Transparenz und potenzielle Verstöße gegen Datenschutzrichtlinien vor.

TL;DR

  • Perplexity steht wegen Datenschutz erneut in der Kritik.
  • Incognito-Modus soll private Daten doch weitergeben.
  • Sammelklage wirft gezielte Werbeüberwachung vor.

Datenschutzvorwürfe gegen Perplexity: Neue Sammelklage erschüttert KI-Branche

Das Thema Datenschutz in der Welt der Künstlichen Intelligenz gerät erneut in den Fokus: Der Anbieter des populären Chatbots, Perplexity, sieht sich mit schweren Vorwürfen konfrontiert. Eine kürzlich eingereichte Sammelklage im US-Bundesstaat Utah, initiiert von einem anonymen Nutzer, bringt das Unternehmen unter erheblichen Druck. Im Zentrum stehen Anschuldigungen, wonach Versprechen bezüglich des Schutzes privater Daten nicht eingehalten werden.

Der umstrittene Incognito-Modus: Sicherheit nur Fassade?

Kernpunkt der Klage ist ausgerechnet eine Funktion, die eigentlich größtmögliche Diskretion bieten soll: der sogenannte Incognito-Modus. Entgegen der Nutzererwartung sollen – so heißt es im Klagedokument – auch bei aktiver Verschleierung unsichtbare Tracking-Werkzeuge auf Endgeräten installiert werden. Besonders gravierend ist die Behauptung, dass sensible Informationen aus privaten Konversationen ohne explizite Zustimmung an Dritte wie Meta oder Google gelangen könnten. Dies beträfe sowohl alltägliche Fragen als auch potenziell vertrauliche Inhalte wie Steuer- oder Gesundheitsdaten.

Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:

  • Datenweitergabe: Persönliche Informationen würden selbst im Privatmodus an Werbenetzwerke übertragen.
  • Nutzerhistorie: Beim Anlegen eines kostenlosen Kontos werden E-Mail-Adresse und Nutzungsverlauf geteilt.
  • Zielgerichtete Werbung: Besonders aufdringliche Anzeigen sollen das Nutzererlebnis stören.

Kritik an Praktiken und mögliche Gesetzesverstöße

Die Klage geht über den bloßen Vorwurf mangelnden Datenschutzes hinaus. Laut den Anwälten könnten die Praktiken von Perplexity sogar gegen kalifornische Gesetze zur Überwachung von Kommunikation – sogenannte „Wiretapping“-Gesetze – verstoßen. Gleichzeitig wird beklagt, dass personalisierte Werbung zunehmend als aufdringlich und beunruhigend empfunden werde, was das Vertrauensverhältnis zwischen Nutzer und Anbieter weiter belastet.

Anhaltende Unsicherheit bei KI-Assistenten

Diese Kontroverse ist kein Einzelfall für Perplexity: Erst kürzlich war das Unternehmen wegen seines Produkts Comet AI ins Visier großer Technologiekonzerne wie Amazon geraten. Angesichts solcher Entwicklungen wächst die Skepsis gegenüber generativen KI-Anwendungen. Die aktuelle Debatte verdeutlicht einmal mehr, wie schwierig es bleibt, Innovation und den Schutz persönlicher Daten in Einklang zu bringen – ein Thema, das sicher noch lange nachhallen wird.

Le Récap
  • TL;DR
  • Datenschutzvorwürfe gegen Perplexity: Neue Sammelklage erschüttert KI-Branche
  • Der umstrittene Incognito-Modus: Sicherheit nur Fassade?
  • Kritik an Praktiken und mögliche Gesetzesverstöße
  • Anhaltende Unsicherheit bei KI-Assistenten
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