The CW setzt Mystery-Serie „Becka Paulson“ ab: Gründe und Details

Skeleton Crew / PR-ADN
Der US-Sender The CW hat beschlossen, die Serie The Revelations of ‘Becka Paulson nicht fortzusetzen. Die Entscheidung kommt überraschend für Fans und beendet das Projekt vor einer möglichen Ausstrahlung oder weiteren Entwicklungsschritten.
TL;DR
- Zwei neue Stephen-King-Adaptionen wurden kurzfristig gestoppt.
- Hohes Budget und Strategiewechsel führten zu Absagen.
- Hollywoods Interesse an King bleibt dennoch ungebrochen.
Zerplatzte Hoffnungen für King-Fans: Zwei Projekte gestrichen
Wenige Tage genügten, um die Vorfreude vieler Bewunderer von Stephen King empfindlich zu dämpfen: Gleich zwei geplante Serienadaptionen, beide basierend auf den Werken des gefeierten Autors, wurden kürzlich gestoppt. Zunächst zog sich der Streaming-Riese Netflix überraschend von der Produktion einer neuen Version von The Talisman zurück. Nur wenig später folgte die nächste Enttäuschung: Die US-Sendergruppe The CW, seit Kurzem Teil von Nexstar, beendete alle Planungen rund um eine Serienumsetzung der Kurzgeschichte The Revelations of ‘Becka Paulson’. Damit reihen sich die Titel in eine lange Liste ambitionierter, aber gescheiterter King-Verfilmungen ein.
„The Talisman“ – ein Stoff voller Rückschläge
Eigentlich schien der Zeitpunkt günstig: Die erfahrenen Duffer Brothers, Macher von „Stranger Things“, sollten den Kultroman – einst von Peter Straub und King gemeinsam verfasst – für das Fernsehen neu interpretieren. Doch schon früher waren Versuche, den Stoff auf die Leinwand oder den Bildschirm zu bringen, immer wieder ins Leere gelaufen. Nicht einmal das Engagement von Größen wie Steven Spielberg hatte bisher zum Durchbruch geführt. Letztlich war es nun wohl das immense benötigte Budget, das selbst einen Giganten wie Netflix abschreckte.
Blick hinter die Absage bei „Becka Paulson“
Nicht minder abrupt scheiterte auch das Serienvorhaben zu „The Revelations of ‘Becka Paulson’“. Bereits 2020 angekündigt, sollte es ein weiteres Mal einen Stoff adaptieren, der zuvor schon als Episode in der Serie „The Outer Limits“ (1997) verwendet worden war. Doch nach dem Eigentümerwechsel bei The CW dominierte plötzlich eine neue Kostenstrategie – teure Produktionen waren nicht länger gefragt.
König bleibt König: Hollywoods Interesse bleibt bestehen
Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:
- Kostendruck: Insbesondere Streaming-Dienste kalkulieren inzwischen restriktiver.
- Konkurrenzdruck: Erfolgreiche jüngste Adaptionen wie „IT: Welcome to Derry“ erhöhen den Erwartungsdruck.
- Skepsis bei vermeintlichen Nischentiteln: Gerade weniger bekannte Werke geraten ins Hintertreffen.
Doch trotz aktueller Rückschläge bleibt eines klar: Das Interesse Hollywoods an den düsteren Fantasiewelten des Meisters ist ungebrochen. Immerhin sind weitere Verfilmungen bereits angekündigt – und King-Fans dürfen hoffen, dass ihnen künftige Adaptionen doch noch Überraschungen bescheren werden.