Einfache Anleitung: Hausgemachte Blätterteig-Galette des Rois schnell backen

ADNADN
Die Zubereitung einer eigenen Blätterteig-Galette des rois gelingt überraschend einfach, wenn man ein unkompliziertes Rezept verwendet. Mit wenigen Handgriffen lässt sich zu Hause eine köstliche und knusprige Spezialität zum Dreikönigsfest backen.
TL;DR
- Einfache Methode für selbstgemachte Blätterteig.
- Wichtige Schritte: kalte Zutaten, spezielles Faltverfahren.
- Pâte feuilletée ist vielseitig einsetzbar und einfrierbar.
Der Reiz des hausgemachten Blätterteigs
Kaum beginnt der Januar, zieht die Tradition der Galette des rois wieder in zahlreiche Haushalte ein. Doch gerade beim Versuch, den dazu passenden Blätterteig selbst herzustellen, geraten viele schnell an ihre Grenzen: zu aufwändig, zu kompliziert – so das verbreitete Vorurteil. Dennoch hält eine vereinfachte Herangehensweise, inspiriert durch das Portal AmandineCooking, überraschend überzeugende Ergebnisse bereit – sogar für diejenigen ohne große Konditorerfahrung.
Zutatenwahl und erste Handgriffe: Die Basis schaffen
Im Mittelpunkt der Methode steht die richtige Auswahl und Temperatur der Zutaten. Besonders entscheidend ist dabei der Einsatz von eiskaltem Butter, etwa aus der renommierten Herkunftsregion Charentes-Poitou Grand Fermage. Die weiteren Hauptzutaten lauten:
- 250 g Mehl (Type T45)
- 200 g sehr kalte Butter
- 12 cl eiskaltes Wasser
- 1 TL feines Salz
Die Kunst besteht darin, einige Butterstücke sichtbar in der Mischung zu belassen. Das führt im Backprozess erst zum typischen „Aufblättern“. Beim Zusammenfügen sollte der Teig anfangs ruhig leicht klebrig bleiben – dies sorgt später für die gewünschte luftige Struktur.
Pliage und Geduld: Der Weg zum perfekten Teig
Nach dem Vermengen wird die Masse auf Backpapier gelegt und grob zu einem Quadrat geformt. Es folgt das klassische „Pliage en portefeuille“ – das mehrfache Ein- und Ausrollen mit jeweils einem Vierteldreh nach jedem Falten. Nach etwa fünf Durchgängen entsteht ein angenehm geschmeidiger, flexibler Teig.
Doch damit nicht genug: Mindestens zwei Stunden Ruhezeit im Kühlschrank sind zwingend notwendig. Erst dann verbinden sich Fett und Stärke optimal – und die weitere Verarbeitung gelingt mühelos. Übrigens: Überschüssiger Teig kann eingefroren oder später durch einfaches Zusammenschichten weiterverwendet werden.
Flexibilität in der Pâtisserie – Vielseitigkeit garantiert
Diese vereinfachte Form des Pâte feuilletée beweist sich als echter Alleskönner in der Küche. Egal ob klassisch als Boden für eine goldbraune Galette des rois, für pikante Tartes oder kreative Dessertideen: Die Anwendungsmöglichkeiten sind vielfältig. Wer einmal den Dreh raus hat, möchte nur selten zum Fertigteig greifen – auch weil sich Innovationen wie das gezielte Befeuchten von Filoteig problemlos integrieren lassen. So bleibt Raum für Experimentierfreude am heimischen Herd.