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Frauen in Frankreich: Mehr Selbstbefriedigung, aber Männer weiterhin vorn

Gesundheit / Gesundheit / Frau / Männer
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Mai 18, 2026 um 9:07 Uhr, geändert am Mai 18, 2026 um 9:07 Uhr.
Gesundheit

ADN

In den letzten Jahren ist die Selbstbefriedigung bei Französinnen zwar häufiger geworden, dennoch masturbieren Männer weiterhin deutlich öfter. Gesellschaftliche Normen und Scham könnten eine Rolle bei diesem anhaltenden Unterschied zwischen den Geschlechtern spielen.

TL;DR

  • Masturbation bei Französinnen nimmt stetig zu.
  • Deutlicher Geschlechterunterschied bleibt bestehen.
  • Sextoys werden unter Frauen zunehmend akzeptiert.

Veränderte Sichtweisen auf Masturbation in Frankreich

Während sich die gesellschaftliche Debatte über Masturbation langsam öffnet, dokumentiert der aktuelle SexReport 2026 von Adam & Eve eine bemerkenswerte Entwicklung: Das ehemals tabuisierte Thema erfährt unter Französinnen mehr Aufmerksamkeit – allerdings hält sich die Kluft zu Männern weiterhin hartnäckig.

Zahlen und Dynamiken des sogenannten „Masturbation Gap“

Die Umfrage des Instituts Trend Research belegt, dass nur 11 % der Frauen mehrmals wöchentlich masturbieren – im Vergleich zu 26 % der Männer. Auch täglich greifen lediglich 2 % der Französinnen zur Selbstbefriedigung, wohingegen es bei den Männern zehnmal so viele sind. Dennoch lässt sich ein Wandel feststellen: Mittlerweile geben 27 % der befragten Frauen an, wenigstens mehrmals monatlich zu masturbieren; vor einem Jahr waren es noch 21 %. Dieser „Masturbation Gap“ scheint tief verwurzelt, viele Expertinnen wie die Sexologin Margaux Terrou verorten seinen Ursprung bereits im Jugendalter.

Gesellschaftliche Faktoren und individuelle Beweggründe

Verschiedene soziale Mechanismen beeinflussen das weibliche Verhältnis zur Selbstbefriedigung. Die Expertin Terrou kritisiert insbesondere, dass weibliche Sexualität oft ausschließlich unter Risikogesichtspunkten – und kaum im Kontext von Lust und Selbstfürsorge – thematisiert werde. Dadurch gelinge es vielen Frauen erst spät oder nur schwer, sich selbst Genussmomente einzugestehen. Die Motive hinter dem Griff zur Selbstbefriedigung sind dabei vielfältig:

  • Purer sexueller Genuss steht für 57 % der Frauen an erster Stelle.
  • Dicht gefolgt von Entspannung und dem Bedürfnis nach Zeit für sich (21 %).
  • Auffällig viele nennen zudem besseren Schlaf oder Stressabbau als Grund.

Sextoys auf dem Vormarsch bei Französinnen

Parallel dazu findet eine spürbare Liberalisierung in Bezug auf Sextoys statt: Fast vier von zehn Französinnen nutzen diese Hilfsmittel mittlerweile – bei den Männern liegt der Anteil hingegen bei lediglich sechs Prozent. Interessant ist zudem, dass Pornografiekonsum weiterhin vor allem männlich geprägt bleibt (56 % Männer gegenüber nur 18 % Frauen). Neue Produkte wie der viel zitierte Womanizer ermöglichen es offenbar zahlreichen Frauen, ihre Sexualität freier zu erforschen. Eine aktuelle Studie aus dem Fachmagazin Menopause bescheinigt diesen Praktiken sogar positive Effekte auf Stimmung und Schlaf.

Trotz bestehender Unterschiede zeigt sich: Die Auseinandersetzung mit weiblicher Intimsphäre wird offener – und trägt dazu bei, alte Muster allmählich aufzubrechen.

Le Récap
  • TL;DR
  • Veränderte Sichtweisen auf Masturbation in Frankreich
  • Zahlen und Dynamiken des sogenannten „Masturbation Gap“
  • Gesellschaftliche Faktoren und individuelle Beweggründe
  • Sextoys auf dem Vormarsch bei Französinnen
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