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USA ziehen sich aus wichtigen Klima- und Hilfsorganisationen zurück

Welt / Tech / Donald Trump / Vereinigte Staaten (USA)
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 11, 2026 um 20:31 Uhr, geändert am Januar 11, 2026 um 20:31 Uhr.
Welt

ADN

Die Vereinigten Staaten ziehen sich aus zentralen internationalen Organisationen im Klima- und humanitären Bereich zurück. Dieser Schritt hat weltweit Besorgnis ausgelöst und könnte die globale Zusammenarbeit in entscheidenden Zukunftsfragen erheblich beeinträchtigen.

TL;DR

  • USA treten aus 66 internationalen Organisationen aus.
  • Klimapolitik, Handel und Migration besonders betroffen.
  • Experten warnen vor Folgen für den Multilateralismus.

Rückzug der USA: Ein Bruch mit internationaler Zusammenarbeit

Mit einem Paukenschlag hat die Administration von Donald Trump ihren Kurswechsel in der US-Außenpolitik bekräftigt. Ein aktuelles Präsidialdekret markiert den offiziellen Austritt der Vereinigten Staaten aus insgesamt 66 internationalen Organisationen. Für viele Beobachter der internationalen Politik kommt dieser Schritt nicht überraschend: Die Hinwendung zu einer stärker isolationistischen Haltung zeichnet sich bereits seit dem Jahr 2025 ab.

Zentrale Bereiche im Fokus: Klima, Handel und Migration

Die Auflistung jener Organisationen, denen sich Washington entzieht, offenbart klar die neue Prioritätensetzung. Besonders gravierend ist der Rückzug aus dem Rahmenübereinkommen der Vereinten Nationen über Klimaänderungen (CCNUCC) sowie dem Weltklimarat (GIEC). Auch der Ausstieg aus Institutionen wie dem Fonds der Vereinten Nationen für Bevölkerungsfragen, dem Internationalen Handelszentrum oder der Internationalen Union zur Bewahrung der Natur unterstreicht das Ausmaß. Das Ende der finanziellen Unterstützung durch die USA trifft viele dieser Einrichtungen empfindlich, zumal amerikanische Beiträge oft einen erheblichen Teil des Budgets ausmachten.

Motivation und Kritik: Nationale Souveränität vs. globale Verantwortung

Offiziell argumentiert das Weiße Haus damit, dass zahlreiche dieser Institutionen eine „radikale Klimapolitik“ sowie eine „globale Governance“ förderten – angeblich zum Nachteil amerikanischer Souveränität und wirtschaftlicher Stärke. Zudem soll die Maßnahme angeblich die finanzielle Belastung amerikanischer Steuerzahler verringern. Genaue Zahlen zu den erwarteten Einsparungen oder deren Verwendung bleiben bislang jedoch aus.

Mehrere Faktoren erklären diese Entscheidung:

  • Skepsis gegenüber multilateralen Abkommen
  • Kritik an internationalen Regulierungen im Digital- und Umweltbereich
  • Zunehmende Eigeninteressen in Wirtschaft und Energiepolitik

Mögliche Konsequenzen: Isolation statt Führung?

UN-Vertreter weisen darauf hin, dass einige betroffene Organisationen ohnehin nur eine beratende Funktion hatten oder bisher kaum von US-Seite geprägt wurden. Nichtsdestotrotz bleibt festzuhalten, dass sich die Vereinigten Staaten mit diesem Schritt weiter von einer aktiven Rolle im globalen Regelwerk entfernen. Während die Mitgliedschaft in strategischen Gremien wie der AIE (Internationale Energieagentur) fortbesteht, setzen jüngste Maßnahmen – darunter etwa das Ende von Handelsgesprächen mit Kanada oder Einreiseverbote für europäische Digitalpolitiker – einen Trend zu mehr Abschottung.

Langfristig fürchten Experten einen nachhaltigen Verlust an Einfluss bei globalen Herausforderungen wie Klimaschutz oder digitaler Regulierung – Bereiche, in denen die USA bislang als Impulsgeber galten.

Le Récap
  • TL;DR
  • Rückzug der USA: Ein Bruch mit internationaler Zusammenarbeit
  • Zentrale Bereiche im Fokus: Klima, Handel und Migration
  • Motivation und Kritik: Nationale Souveränität vs. globale Verantwortung
  • Mögliche Konsequenzen: Isolation statt Führung?
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