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Wasser trinken am Morgen: Gesundheitliche Vorteile des frühzeitigen Trinkens

Gesundheit / Gesundheit / Alltag / Konsum
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 9, 2026 um 12:35 Uhr, geändert am Januar 9, 2026 um 12:35 Uhr.
Gesundheit

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Viele Experten empfehlen, direkt nach dem Aufwachen Wasser zu trinken. Dieser einfache Morgenroutinen-Trick unterstützt die Hydratation, fördert den Stoffwechsel und hilft dem Körper, besser in den Tag zu starten.

TL;DR

  • Morgendliches Wassertrinken aktiviert Stoffwechsel und Konzentration.
  • Vorsicht bei bestimmten Vorerkrankungen oder im Alter geboten.
  • Experten empfehlen 1–2 Gläser lauwarmes Wasser nach dem Aufstehen.

Der unterschätzte Durst am Morgen

Kaum jemandem ist bewusst, wie sehr der Körper nach dem Schlaf auf Wasser angewiesen ist. Während der Nacht verliert der Organismus durch Atmung und Schwitzen Flüssigkeit – ein Umstand, der nach dem Aufwachen oft ignoriert wird. Laut den Untersuchungen von Jéquier & Constant wirkt sich diese leichte Dehydrierung jedoch unmittelbar auf die kognitive Leistungsfähigkeit aus: Konzentrationsschwierigkeiten und Antriebslosigkeit sind häufige Folgen.

Wie ein Glas Wasser den Tag beeinflusst

Wissenschaftliche Studien, unter anderem von der Arbeitsgruppe um Boschmann et al., belegen: Ein Glas Wasser am Morgen hat weitreichende Effekte. Das Trinken von rund 500 ml aktiviert die sogenannte Thermogenese. Für etwa vierzig Minuten läuft der Stoffwechsel um etwa 30 Prozent schneller, Kalorien werden effektiver verbrannt und Stoffwechselprodukte effizienter ausgeschieden. Nebenbei profitieren sowohl das Verdauungssystem als auch die Nierenfunktion – dies unterstreichen die Erkenntnisse von Popkin et al..

Mehrere Faktoren erklären diese Empfehlung:

  • Lauwarmes statt kaltes Wasser ist besser verträglich.
  • Zuckerhaltige oder koffeinhaltige Getränke sollten morgens vermieden werden.
  • Angepasste Mengen je nach morgendlicher Aktivität sind sinnvoll.

Einschränkungen und individuelle Risiken beachten

Doch nicht jeder profitiert uneingeschränkt vom morgendlichen Trinken. Menschen mit chronischen Erkrankungen wie Niereninsuffizienz oder Herzschwäche müssen ihren Flüssigkeitskonsum gezielt überwachen, um Überlastungen zu vermeiden. Auch wer unter Reflux leidet, könnte Beschwerden bekommen, wenn zu viel oder zu hastig getrunken wird. Besonders bei älteren Menschen besteht zudem das Risiko einer „silenziösen Dehydrierung“ – das Durstgefühl lässt mit zunehmendem Alter nach, wodurch Symptome wie Verwirrtheit oder Schwäche schleichend auftreten können.

Kleine Geste mit großer Wirkung?

Zusammenfassend sehen Expertinnen wie die klinische Ernährungsberaterin Charu Dua in einem bewussten Trinkritual am Morgen einen unkomplizierten Weg, Körper und Geist in Schwung zu bringen – sofern keine chronischen Erkrankungen vorliegen. Andernfalls ist es ratsam, sich individuell ärztlich beraten zu lassen. Ein einfacher Schluck Wasser kann also mehr bewirken, als viele ahnen.

Le Récap
  • TL;DR
  • Der unterschätzte Durst am Morgen
  • Wie ein Glas Wasser den Tag beeinflusst
  • Einschränkungen und individuelle Risiken beachten
  • Kleine Geste mit großer Wirkung?
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