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Gefährliche Alltagsgeschirr: Erhöhtes Krebsrisiko durch bestimmte Teller

Gesundheit / Gesundheit / Alltag / Krebs
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 23, 2026 um 9:19 Uhr, geändert am Januar 23, 2026 um 9:19 Uhr.
Gesundheit

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Alltägliches Geschirr gerät ins Visier von Gesundheitsexperten: Neue Erkenntnisse deuten darauf hin, dass bestimmte Materialien von oft benutzten Tellern potenziell schädlich sein und das Krebsrisiko erhöhen könnten. Verbraucherschützer mahnen zur Vorsicht.

TL;DR

  • Alte Keramik birgt Risiken durch Schwermetalle.
  • Auch intakte Stücke können Blei und Kadmium abgeben.
  • Vorsicht beim Einsatz im Alltag, Dekozwecke empfohlen.

Vintage-Geschirr: Zwischen Nostalgie und Gesundheitsgefahr

Die Begeisterung für vintage Keramik aus Brocantes oder Flohmärkten ist ungebrochen. Doch die Freude über die charmanten Muster alter Teller, Tassen und Schalen kann schnell getrübt werden. Hinter der Faszination für vergangene Handwerkskunst verbirgt sich nämlich ein kaum sichtbares Risiko: die Belastung durch Schwermetalle. Immer mehr Liebhaber wenden sich an spezialisierte Labore, um ihre Fundstücke prüfen zu lassen – mit häufig ernüchternden Ergebnissen.

Wie gefährlich sind alte Glasuren?

Der eigentliche Ursprung des Problems liegt in den Herstellungsprozessen des frühen 20. Jahrhunderts. Damals wurden bei niedrigen Temperaturen gebrannte Keramiken durch Zusätze wie Kadmium und insbesondere Blei veredelt, um kräftige Farben – etwa intensives Rot oder Orange – zu erzielen. Was einst als technische Errungenschaft galt, gilt heute als ernstzunehmende Gefahr für die Gesundheit. Laut dem Chemieingenieur Éric Swanet und der Keramik-Expertin Joëlle Swanet, deren Labor jedes Jahr zahlreiche Proben untersucht, zeigen sich immer wieder erhöhte Werte dieser Stoffe.

Täuschend sichere Optik – unterschätztes Risiko

Nicht selten lassen sich Sammler von einem makellosen äußeren Zustand täuschen. Weder fehlende Risse noch sichtbare Abplatzungen garantieren Unbedenklichkeit, denn das Phänomen der sogenannten Migration betrifft auch vollkommen intakte Stücke. Dokumentierte Fälle schwerer Bleivergiftungen nach regelmäßigem Gebrauch von antikem Geschirr machen dies deutlich.

Kluge Nutzung: Tipps für den Alltag

Mehrere Faktoren erklären diese Risiken:

  • Bosch, eine belgische Traditionsmarke, wird exemplarisch genannt – doch viele Hersteller vor 1950 verwendeten problematische Glasuren.
  • Säurehaltige Speisen (wie Zitrusfrüchte oder Tomaten) fördern das Herauslösen von Schadstoffen.
  • Dauerhafte Nutzung steigert die Belastung zusätzlich.

Um dennoch nicht gänzlich auf dekorative Einzelstücke verzichten zu müssen, raten Experten dazu, altes Geschirr entweder nur gelegentlich einzusetzen oder ganz auf dekorative Zwecke umzufunktionieren – zum Beispiel als Obstschale für ungeschältes Obst. Der nostalgische Genuss bleibt so erhalten, ohne unnötige Risiken einzugehen. Ein bewusster Umgang mit solchen Stücken ist heute wichtiger denn je – aus Liebe zum Detail und zur eigenen Gesundheit.

Le Récap
  • TL;DR
  • Vintage-Geschirr: Zwischen Nostalgie und Gesundheitsgefahr
  • Wie gefährlich sind alte Glasuren?
  • Täuschend sichere Optik – unterschätztes Risiko
  • Kluge Nutzung: Tipps für den Alltag
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