Menü
24matins.de
Navigation : 
  • Nachrichten
    • Gesundheit
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Küche
  • Welt
  • Kultur
  • Technik
In diesem Moment : 
  • Gesundheit
  • Tech
  • Divertissement
  • Unterhaltung
  • International

Heißhunger auf Junkfood: Einfache Harvard-Methode zur Selbstkontrolle

Gesundheit / Gesundheit / Alltag / Ernährung
Par 24matins.de,  veröffentlicht am November 27, 2025 um 10:47 Uhr, geändert am November 27, 2025 um 10:47 Uhr.
Gesundheit

ADN

Viele Menschen kennen das plötzliche Verlangen nach ungesunden Snacks. Ein Experte der renommierten Harvard-Universität empfiehlt eine einfache Strategie, um diesen Heißhunger zu kontrollieren und so gesündere Ernährungsentscheidungen zu treffen.

TL;DR

  • Zu viel Zucker am Morgen fördert Heißhunger später.
  • Proteinreiches Frühstück hält länger satt.
  • Ein bewusster Start erleichtert gesunde Entscheidungen.

Der unterschätzte Einfluss des Frühstücks

Viele Menschen kämpfen nachmittags mit einem plötzlichen Verlangen nach süßen Snacks oder salzigen Knabbereien. Häufig wird die eigene Willenskraft dafür verantwortlich gemacht – zu Unrecht, meint der renommierte Gastroenterologe Dr. Saurabh Sethi, der an den Universitäten Harvard und Stanford ausgebildet wurde. Seiner Ansicht nach entscheidet bereits das Frühstück maßgeblich darüber, wie stark wir später im Tagesverlauf der Versuchung von industriell verarbeiteten Lebensmitteln erliegen.

Zuckerfallen am Morgen – ein weitverbreitetes Problem

Es ist bequem und vertraut: Am Morgen greifen viele zu süßen Cerealien, Croissants oder Weißbrot mit Butter. Genau diese Wahl lässt jedoch den Blutzuckerspiegel rasch steigen und ebenso schnell wieder abfallen. Diese Achterbahnfahrt setzt eine Kettenreaktion in Gang: Der Körper verlangt bald nach mehr Energie, oft in Form von ungesunden Snacks. Dr. Sethi bringt es auf den Punkt: Die ständigen Gelüste auf „Junkfood“ könnten ihren Ursprung im ersten Mahl des Tages haben.

Besser starten: Protein als Schlüssel zum Erfolg

Wissenschaftliche Erkenntnisse liefern einen klaren Ausweg aus dieser Spirale. Forschende der University of Missouri, darunter die Ernährungsexpertin Heather Leidy, zeigen in Studien: Ein proteinreiches Frühstück stabilisiert nicht nur den Appetit, sondern reduziert auch spätere Heißhungerattacken deutlich. Mehrere Faktoren erklären diese positive Wirkung:

  • Eier: Pro Stück etwa 6–7 Gramm Protein, vielseitig kombinierbar.
  • Griechischer Joghurt mit Beeren: Sättigt langanhaltend, liefert Vitamine.
  • Porridge mit Nüssen oder Mandeln: Ballaststoffe plus gesunde Fette stärken zusätzlich.

Kleine Änderungen mit großer Wirkung

Bereits eine Portion von 25 bis 35 Gramm Protein am Morgen kann laut Dr. Sethi helfen, ein stabiles Sättigungsgefühl zu erreichen und die Ernährungsentscheidungen über den Tag hinweg positiv zu beeinflussen. Kleine Anpassungen, wie das Hinzufügen einer Handvoll Nüsse zum Haferbrei oder die Wahl eines proteinreichen Joghurts, machen den Unterschied. Wer seinen Morgen bewusst gestaltet, kann langfristig den Kampf gegen ungesunde Essgewohnheiten für sich entscheiden – und profitiert von mehr Energie sowie besserer Selbstkontrolle im Alltag.

Le Récap
  • TL;DR
  • Der unterschätzte Einfluss des Frühstücks
  • Zuckerfallen am Morgen – ein weitverbreitetes Problem
  • Besser starten: Protein als Schlüssel zum Erfolg
  • Kleine Änderungen mit großer Wirkung
Erfahren Sie mehr
  • Gesünder aufwachen: Vorteile von Lichtweckern gegenüber lauten Alarmen
  • Eier essen: Gesundheitliche Vorteile und Tipps für mehr Vitalität
  • Nasenspray als neue Hoffnung bei häufigem, tödlichem Hirntumor
  • Über uns
  • Verwaltung von persönlichen Daten
© 2025 - Alle Rechte der Seiteninhalte vorbehalten 24matins.de