Menü
24matins.de
Navigation : 
  • Nachrichten
    • Gesundheit
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Küche
  • Welt
  • Kultur
  • Technik
In diesem Moment : 
  • Unterhaltung
  • Gesundheit
  • Tech
  • International

Längerer Schlaf bei Teenagern: Positive Auswirkungen auf die Gesundheit

Gesundheit / Gesundheit / Alltag / Schlaf
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 19, 2026 um 9:37 Uhr, geändert am Januar 19, 2026 um 9:37 Uhr.
Gesundheit

ADN

Viele Jugendliche schlafen am Wochenende deutlich länger als an Schultagen. Studien zeigen, dass dieses ausgedehnte Ausschlafen für die körperliche und geistige Gesundheit der Heranwachsenden vorteilhaft sein kann und Erholungsphasen fördert.

TL;DR

  • Zu wenig Schlaf belastet Jugendliche psychisch stark.
  • Ausschlafen am Wochenende senkt Depressionsrisiko um 41 %.
  • Regelmäßiger Nachtschlaf bleibt für viele schwer erreichbar.

Schlafmangel und seine Folgen für Jugendliche

Jugendliche stehen unter erheblichem Druck: Der Spagat zwischen schulischen Verpflichtungen, intensiver Freizeitgestaltung und sozialen Kontakten führt häufig dazu, dass sie die von Schlafforschern empfohlenen acht bis zehn Stunden Schlaf pro Nacht nicht erreichen. Das Defizit an Erholung wirkt sich nachweislich negativ auf das psychische Gleichgewicht junger Menschen aus – ein Zusammenhang, der zunehmend wissenschaftlich belegt wird.

Ausschlafen als Schutzfaktor für die Psyche

Eine aktuelle Untersuchung der University of Oregon und der State University of New York, veröffentlicht im renommierten Journal of Affective Disorders, rückt einen möglichen Ausweg in den Fokus. Die Studie stützt sich auf Daten der US-weit erhobenen NHANES-Befragung (2021–2023) unter Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 16 und 24 Jahren. Dabei zeigte sich, dass bereits das regelmäßige Ausschlafen am Wochenende das Risiko für depressive Symptome um bemerkenswerte 41 Prozent senken kann – verglichen mit Gleichaltrigen, denen dieser Ausgleich fehlt.

Warum Jugendliche nachts kaum zur Ruhe kommen

Das Problem beginnt jedoch früher: Laut Melynda Casement, Leiterin des Schlaflabors an der University of Oregon, sind die Empfehlungen zu festen Schlafzeiten für viele schlichtweg „nicht realistisch“. Der natürliche Rhythmus Jugendlicher verschiebt sich meist in die späten Abendstunden, sodass sie selten vor 23 Uhr einschlafen. Durch frühe Schulanfangszeiten ergibt sich daraus ein dauerhaftes Schlafdefizit – eine Misere, gegen die selbst engagierte Eltern und Lehrkräfte oft machtlos wirken.

Kleine Veränderungen mit großer Wirkung

Welche Maßnahmen können helfen? Mehrere Faktoren erklären diese Empfehlung:

  • Das bewusste Nachholen von Schlaf am Wochenende bietet einen greifbaren Ansatzpunkt.
  • Sich diese Extrastunden gezielt zu gönnen, unterstützt laut Forschung nicht nur kurzfristig das Wohlbefinden.
  • Längerfristig kann dies auch schwerwiegenden psychischen Erkrankungen wie Depressionen oder Angststörungen, die zu den Hauptursachen jugendlicher Sterblichkeit zählen, entgegenwirken.

Nicht immer sind große Veränderungen nötig – schon kleine Anpassungen im Alltag könnten also dazu beitragen, die seelische Gesundheit der Heranwachsenden deutlich zu stärken.

Le Récap
  • TL;DR
  • Schlafmangel und seine Folgen für Jugendliche
  • Ausschlafen als Schutzfaktor für die Psyche
  • Warum Jugendliche nachts kaum zur Ruhe kommen
  • Kleine Veränderungen mit großer Wirkung
Erfahren Sie mehr
  • Schlaflosigkeit in der Nacht: Frühes Warnzeichen für Demenzrisiko
  • Herzinfarkt-Symptome bei Marathonläufern: Wann ist Brustschmerz harmlos?
  • Ab Februar 2026: Beliebte Tabakmarken verschwinden aus dem Handel
  • Über uns
  • Verwaltung von persönlichen Daten
© 2026 - Alle Rechte der Seiteninhalte vorbehalten 24matins.de