Menü
24matins.de
Navigation : 
  • Nachrichten
    • Gesundheit
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Küche
  • Welt
  • Kultur
  • Technik
In diesem Moment : 
  • Tech
  • Gesundheit
  • Divertissement
  • Unterhaltung

Nicolas Maduro aus dem Gefängnis: Aktuelle Gesundheitslage und Aussagen

Politik / International / Venezuela
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 11, 2026 um 15:26 Uhr, geändert am Januar 11, 2026 um 15:26 Uhr.
Politik

ADN

Trotz seiner Inhaftierung sendet Nicolas Maduro eine optimistische Botschaft an die Öffentlichkeit. Der venezolanische Präsident betont aus dem Gefängnis heraus, dass es ihm gut gehe und versucht damit, Sorgen um seinen Gesundheitszustand zu zerstreuen.

TL;DR

  • Maduro und Ehefrau in New York inhaftiert.
  • Gespannte Lage und geringe Mobilisierung in Caracas.
  • USA warnen vor Sicherheitsrisiken für ihre Bürger.

Anhaltende Spannungen zwischen Caracas und Washington

Nach der Festnahme des ehemaligen venezolanischen Präsidenten Nicolas Maduro sowie seiner Ehefrau Cilia Flores, die unter anderem wegen mutmaßlichem Drogenhandel angeklagt sind, hat sich die politische Lage im Venezuela weiter verschärft. Beide befinden sich seit ihrer Überstellung in das Gefängnis von Brooklyn in Haft. Das nächste entscheidende Gerichtsverfahren vor der US-Justiz ist für den 17. März anberaumt. In einer Videobotschaft, verbreitet durch ihren Sohn, versicherte Maduro aus dem Gefängnis: „Wir sind Kämpfer.“

Zaghafte Proteste und Ermüdung der Unterstützer

Währenddessen lässt die öffentliche Reaktion auf die Ereignisse zu wünschen übrig: Zwar gingen am vergangenen Samstag etwa tausend Menschen im Zentrum von Caracas auf die Straße, um für eine Rückkehr des Ehepaars zu demonstrieren – Plakate mit Forderungen wie „Wir wollen ihre Rückkehr“ prägten das Bild. Doch das Engagement blieb deutlich hinter den Erwartungen zurück. Es fehlte an führenden Persönlichkeiten aus dem Umfeld des regierenden PSUV-Partei, was wohl auch mit einer wachsenden Ernüchterung innerhalb der Anhängerschaft zusammenhängt.

Sicherheitsbedenken und diplomatische Schuldzuweisungen

Mehrere Faktoren erklären diese Zuspitzung der Situation:

  • Warnungen der US-Regierung, wonach amerikanische Staatsbürger Venezuela umgehend verlassen sollten.
  • Anwesenheit bewaffneter Gruppen, sogenannter colectivos, die nach Amerikanern Ausschau halten.
  • Divergierende Wahrnehmungen: Während Washington von einer instabilen Sicherheitslage spricht, betont Caracas weiterhin die angeblich „absolute Stabilität“ im Land.

Gerade diese widersprüchlichen Einschätzungen schüren weitere Unsicherheit.

Perspektiven politischer Gefangener und familiäre Hoffnungen

Ungeachtet diplomatischer Rhetorik deutet einiges auf Bewegung bei innenpolitischen Konfliktlinien hin: So kündigte Jorge Rodriguez, Präsident des venezolanischen Parlaments, jüngst die Freilassung zahlreicher politischer Gefangener an – ein Schritt, den Ex-US-Präsident Donald Trump mit spitzer Ironie kommentierte. Für viele Familien der Betroffenen bleibt dennoch ein Zustand zwischen Hoffnung und Angst bestehen. Hinter den Kulissen dieses angespannten Szenarios ringen sie weiter um Gewissheit über das Schicksal ihrer Angehörigen.

Derweil bleibt offen, wie sich das ohnehin fragile Verhältnis zwischen Venezuela und den USA weiterentwickeln wird – eine Normalisierung erscheint derzeit jedenfalls kaum absehbar.

Le Récap
  • TL;DR
  • Anhaltende Spannungen zwischen Caracas und Washington
  • Zaghafte Proteste und Ermüdung der Unterstützer
  • Sicherheitsbedenken und diplomatische Schuldzuweisungen
  • Perspektiven politischer Gefangener und familiäre Hoffnungen
Erfahren Sie mehr
  • Mercosur-Abkommen: Überblick über die wichtigsten Gegner und Kritiker
  • Tod einer Mutter in Minneapolis: Kritik an ICE-Einwanderungsbehörde wächst
  • USA bestreiten Pläne zur Übernahme von Venezuelas Ölreserven
  • Über uns
  • Verwaltung von persönlichen Daten
© 2026 - Alle Rechte der Seiteninhalte vorbehalten 24matins.de