Menü
24matins.de
Navigation : 
  • Nachrichten
    • Gesundheit
    • Politik
    • Wirtschaft
    • Sport
    • Küche
  • Welt
  • Kultur
  • Technik
In diesem Moment : 
  • Gesundheit
  • Divertissement
  • Tech
  • Unterhaltung
  • International

Nur 10 Minuten Sport aktivieren körpereigene Anti-Krebs-Signale

Gesundheit / Gesundheit / Krebs / körperliche Aktivität
Par 24matins.de,  veröffentlicht am Januar 10, 2026 um 13:00 Uhr, geändert am Januar 10, 2026 um 13:00 Uhr.
Gesundheit

ADN

Bereits zehn Minuten körperliche Aktivität können im Körper Prozesse in Gang setzen, die zur Bekämpfung von Krebs beitragen. Neue Studien zeigen, dass selbst kurze Trainingseinheiten das Immunsystem stärken und Schutzmechanismen aktivieren.

TL;DR

  • Zehn Minuten Radfahren hemmen Darmkrebszellen.
  • Intensive Bewegung setzt schützende Moleküle frei.
  • Mögliche neue Therapieansätze durch Sporteffekte.

Bewegung als Hoffnungsträger in der Krebsforschung

Ein kurzer, aber intensiver Einsatz auf dem Fahrrad könnte eine bisher unterschätzte Wirkung im Kampf gegen Darmkrebs entfalten – darauf deuten die neuesten Erkenntnisse eines internationalen Forschungsteams hin. Die Resultate dieser Studie könnten die medizinische Perspektive auf körperliche Aktivität grundlegend erweitern, insbesondere hinsichtlich ihrer Rolle in der Prävention und Behandlung dieser Krankheit.

Wie zehn Minuten alles verändern können

In einem Versuch unter Leitung von Sam Orange, klinischer Physiologe an der Newcastle University, absolvierten dreißig übergewichtige Freiwillige zwischen 50 und 78 Jahren eine zehnminütige, intensive Einheit auf dem Fahrradergometer. Direkt vor und nach dem Training entnahmen die Forscher Blutproben. Die anschließende Auswertung offenbarte Bemerkenswertes: Bereits diese kurze Belastung löste die verstärkte Freisetzung bestimmter Moleküle aus, die für eine schnellere DNA-Reparatur sorgen und zugleich Gene dämpfen, welche das Wachstum von Tumoren begünstigen.

Krebszellen im Labor: Sport zeigt Wirkung

Mit dem nach dem Sport gewonnenen Serum behandelten die Wissenschaftler anschließend im Labor gezüchtete Darmkrebszellen. Mehrere Reaktionen waren klar erkennbar:

  • Das Wachstumspotenzial der Krebszellen verringerte sich spürbar.
  • Zugleich wurden zelleigene Reparaturmechanismen stimuliert.

Diese feinen biochemischen Prozesse sind weit mehr als bloße Laborbeobachtungen: Gelingt es zukünftig, Medikamente zu entwickeln, die diese sportinduzierten Effekte nachahmen, könnte dies das therapeutische Spektrum gegen Darmkrebs entscheidend erweitern.

Vorsichtiger Optimismus und neue Perspektiven

Natürlich bleibt anzumerken: Bisher sind nur kurzfristige Auswirkungen eines einzelnen Trainings sowie ausschließlich Zellreaktionen außerhalb des Körpers erforscht worden. Dennoch mahnen die jährlich über 100 000 neuen Erkrankungsfälle und rund 50 000 Todesopfer allein in den USA zur Suche nach jedem Fortschritt. Wie Orange hervorhebt, ist es denkbar, dass künftige Therapien gezielt jene zellulären Signale imitieren, die durch intensive körperliche Aktivität ausgelöst werden – ein Ansatz, der wachsam weiterverfolgt werden sollte.

Le Récap
  • TL;DR
  • Bewegung als Hoffnungsträger in der Krebsforschung
  • Wie zehn Minuten alles verändern können
  • Krebszellen im Labor: Sport zeigt Wirkung
  • Vorsichtiger Optimismus und neue Perspektiven
Erfahren Sie mehr
  • Durchbruch: Wirksamer Pilzstoff gegen Krebs jetzt erstmals synthetisiert
  • Zwei Wochen zuckerfrei: Expertenmeinungen von Harvard, Stanford und AIIMS
  • Wasser trinken am Morgen: Gesundheitliche Vorteile des frühzeitigen Trinkens
  • Über uns
  • Verwaltung von persönlichen Daten
© 2026 - Alle Rechte der Seiteninhalte vorbehalten 24matins.de